Beschreibung der Studie

Bei Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom ist bei insgesamt verbesserter Prognose eine steigende Inzidenz zerebraler Metastasen zu beobachten. Je nach Tumorbiologie entwickeln 10-40% aller Patientinnen mit fortgeschrittenem Mammakarzinom Hirnmetastasen. Der genaue Entstehungsmechanismus zerebraler Metastasen ist weiterhin unklar. Es fehlen evidenzbasierte Daten zu den Behandlungsmöglichkeiten, da die empfohlenen Strategien überwiegend auf der Basis kumulierter Daten von Patienten mit unterschiedlichen Primärtumoren (meist Bronchialkarzinome) entstanden sind. Um für das Mammakarzinom spezifische Daten zu sammeln, wurde die Registerstudie "Brain Metastases in Breast Cancer Network Germany" (BMBC) initiiert. Das Register ist eine Kooperation zwischen der German Breast Group (GBG), der Arbeitsgemeinschaft Translationale Forschung der AGO (AGO-Trafo), der Studiengruppe Brust der AGO (AGO-B) sowie der Klinik für Gynäkologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.

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Studiendetails

Studienziel Identifizieren der Risikogruppen für die Entwicklung der Hirnmetastasierung beim Mammakarzinom. Evaluation der Behandlungsstrategien bei Patienten mit Hirnmetastasierung beim Mammakarzinom
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 2000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Nachweis von Hirnmetastasen (Bildgebung, Operation), Mammakarzinom in der Anamnese, Erstdiagnose der Hirnmetastasierung ab dem Jahr 2000

Ausschlusskriterien

  • Andere maligne Erkrankungen in der Anamnese, fehlende histopathologische Sicherung des Mammakarzinoms, präexistente neurologische Erkrankungen, ausschließlich Vorhandensein der Meningeosis carcinomatosa

Adressen und Kontakt

German Breast Group Forschungs GMBH, Neu-Isenburg

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Häufig gestellte Fragen

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Die Inzidenz der Hirnmetastasierung bei Mammakarzinom-Patienten steigt in den letzten Jahren. Es gibt wenige evidenzbasierte therapeutische Ansätze bei cerebralen Metastasen eines Mammakarzinoms. Die Datenlage zu den tumorbiologischen Grundlagen ist unzureichend. In dem Projekt BMBC werden deshalb multizentrisch deutschlandweit klinische Daten der Patienten mit Hirnmetastasen eines Mammakarzinoms retrospektiv und prospektiv erfasst. Die erfassten Daten beinhalten Informationen zu Inzidenz, Anzahl und Lokalisation der Hirnmetastasen, histopathlogische Charakteristika, verwendete Diagnostikmethoden, Prognose, Therapie und Lebensqualität der Patienten. Translationale Forschungsprojekte an Hirnmetastasen-Tumorgewebe und korrespondierenden Primärtumoren werden initiiert.

Quelle

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