Beschreibung der Studie

In Deutschland werden jedes Jahr etwa 15 Mio. chirurgische Eingriffe durchgeführt. Eine nicht unerhebliche Zahl von Patienten leidet postoperativ an persistierenden Schmerzen (PPSP). Die Inzidenz liegt abhängig vom durchgeführten Eingriff zwischen 5 und 50% liegen. Operative Eingriffe mit einem hohen Risiko für PPSB konnten in den letzten Jahren identifiziert werden. PPSB nach Operationen von Frakturen sind nicht monokausal durch Nervenverletzungen zu erklären, sondern werden vermutlich durch multiple Risikofaktoren wie Geschlecht, psychosozialen Status und einer individuellen Disposition zur zentralen Sensibilisierung verursacht. Die Auftretenswahrscheinlichkeit von chronischen Schmerzen nach Frakturen wird deutlich unterschätzt. Bis heute gibt es zu dieser Patientengruppe keine prospektiv-kontrollierte Studien. Hinweise auf eine neuropathische Komponente bei ossären Traumata konnte bisher nur retrospektiv vermutet werden. Wir planen ca. 450 Patienten mit Frakturen der Extremitäten oder der Wirbelsäule prospektiv auf das Vorliegen von PPSB zu untersuchen. Die Patienten werden direkt postoperativ sowie 3 und 12 Monate nach der Operation evaluiert.

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Studiendetails

Studienziel Inzidenz chronisch postoperativer Schmerzen nach operativ versorgten Frakturen der oberen Extremitäten, der unteren Extremitäten oder der Wirbelsäule nach 3 und 12 Monaten.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 450
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Georgius Agricola Stiftung Ruhr

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Erwachsene weibliche und männliche Patienten
  • Fähigkeit die Art und den Zweck der Studie in vollem Umfang zu verstehen
  • Fähigkeit der Zusammenarbeit mit dem Studienteam und der Erfüllung der Anforderungen der gesamten Studie
  • Unterschriebene schriftliche Einwilligungserklärung für die Beobachtungsstudie sowie eine gesonderte Einwilligung für die Analyse der Blutproben
  • Einwilligung vor der Operation
  • Alle Operationen an den oberen und unteren Extremitäten und der Wirbelsäule nach Frakturen

Ausschlusskriterien

  • Alter < 18 Jahre
  • Unzureichende Kenntnisse der deutschen Sprache oder andere Kommunikationsprobleme

Adressen und Kontakt

BG-Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum, Bochum

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In Deutschland werden jedes Jahr etwa 15 Mio. chirurgische Eingriffe durchgeführt. Eine nicht unerhebliche Zahl von Patienten leidet postoperativ an persistierenden Schmerzen (PPSP). Die Inzidenz liegt abhängig vom durchgeführten Eingriff zwischen 5 und 50% liegen. Operative Eingriffe mit einem hohen Risiko für PPSB konnten in den letzten Jahren identifiziert werden. PPSB nach Operationen von Frakturen sind nicht monokausal durch Nervenverletzungen zu erklären, sondern werden vermutlich durch multiple Risikofaktoren wie Geschlecht, psychosozialen Status und einer individuellen Disposition zur zentralen Sensibilisierung verursacht. Die Auftretenswahrscheinlichkeit von chronischen Schmerzen nach Frakturen wird deutlich unterschätzt. Bis heute gibt es zu dieser Patientengruppe keine prospektiv-kontrollierte Studien. Hinweise auf eine neuropathische Komponente bei ossären Traumata konnte bisher nur retrospektiv vermutet werden. Wir planen ca. 450 Patienten mit Frakturen der Extremitäten oder der Wirbelsäule prospektiv auf das Vorliegen von PPSB zu untersuchen. Die Patienten werden direkt postoperativ sowie 3 und 12 Monate nach der Operation evaluiert. Dabei werden neuropathische Schmerzscores erhoben und immunologische Parameter im Blut bestimmt. Die vorliegende Studie soll die Inzidenz von PPSB nach operativ versorgten Frakturen evaluieren, den Anteil neuropathisch bedingter Schmerzen ermitteln, frakturspezifische Risikofaktoren ermitteln und ein immunologisches Profil erstellen.

Quelle

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