Beschreibung der Studie

Gangstörungen sind ein häufiges Symptom bei neurologischen Erkrankungen. Neben den Auswirkungen auf die alltägliche Mobilität führen Gangstörungen häufiger zu Stürze und Einschränkung der Lebensqualität. In den letzten Jahren sind vereinfachte Ganganalysesysteme auf den Markt gekommen, die die Eigenschaften der einzelnen Schritte analysieren, wobei Informationen der Beine, der oberen Extremitäten, des Rumpfes und des Kopfes nicht berücksichtigt werden. Ziel der Studie ist es, die Ergebnisse der klinischen Gangbeobachtung und der weiteren Ganganalysesysteme zu vergleichen.

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Studiendetails

Studienziel Das Ziel der Studie ist es, die Ergebnisse der klinischen Ganganalyse und der standardisierten apparativen Ganganalyse zu vergleichen. Patienten mit klinisch validierten Fällen unterschiedlicher Gangstörungen werden für die Studie rekrutiert. Die Gangveränderung wird mit verschiedenen Gangbedingungen über einen GAITRite® Sensorteppich und über Videodaten erfasst. Die Auswertung erfolgt über Ärzte, die in verschiedene Gruppen eingeteilt werden. Jede Gruppe analysiert das Gangmuster anhand von unterschiedlichen limitierten Datensätzen. Die Genauigkeit der ärztlichen Zuordnung der Gangstörung wird zwischen den unterschiedlichen Gruppen analysiert. Zudem wird eine automatisierte Mustererkennung über neuronale Netzwerke erfolgen, die mit den klinischen Ergebnissen verglichen wird.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 240
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung Dienstsitz Bonn

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit klinisch bestätigter Gangstörung

Ausschlusskriterien

  • unklare oder nicht zu­or­den­bare Gangstörungen

Adressen und Kontakt

Deutsches Schwindel- und Gleichgewichtszentrum, München

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Gangstörungen sind ein häufiges Symptom neurologischer Erkrankungen. 70% der stationären Patienten in der Neurologie zeigen einen abnormen Gang. Dies resultiert in einer verminderten Mobilität, einem erhöhten Risiko für Stürze und reduziert daher die gesundheitsbezogene Lebensqualität. Die apparative Ganganalyse charakterisiert Gangstörungen anhand spatiotemporaler Parameter und über eine Videoanalyse. Das Ziel der Studie ist es, die Ergebnisse der klinischen Ganganalyse und der standardisierten apparativen Ganganalyse zu vergleichen. Patienten mit klinisch validierten Fällen unterschiedlicher Gangstörungen werden für die Studie rekrutiert. Die Gangveränderung wird mit verschiedenen Gangbedingungen über einen GAITRite® Sensorteppich und über Videodaten erfasst. Die Auswertung erfolgt über Ärzte, die in verschiedene Gruppen eingeteilt werden. Jede Gruppe analysiert das Gangmuster anhand von unterschiedlichen limitierten Datensätzen (z.B. Paket 1: „Video mit selbst gewählter Ganggeschwindigkeit“, Paket 2: „Video mit allen Gangbedingungen“, Paket 3: „spatiotemporale Daten der selbst gewählten Geschwindigkeit“, Paket 4: „spatiotemporale Gangdaten aller Gangbedingungen“, Paket 5: „alle verfügbaren Gangdaten“). Die Genauigkeit der ärztlichen Zuordnung der Gangstörung wird zwischen den unterschiedlichen Gruppen analysiert. Zudem wird eine automatisierte Mustererkennung über neuronale Netzwerke erfolgen, die mit den klinischen Ergebnissen verglichen wird.

Quelle

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