Beschreibung der Studie

Degenerative und proliferative Netzhauterkrankungen sind auch unter einer erfolgreichen Behandlung durch häufiges Wiederaufflammen (Rezidiv) der Erkrankung gekennzeichnet, welche eine Fortsetzung bzw. Wiederaufnahme der Behandlung erfordern. Im klinischen Standard erfolgen Verlaufskontrollen zur Rezidiverkennung im monatlichen Abstand nach der Behandlung. Goldstandard zur Rezidiverkennung stellt die Optische Kohärenztomographie (OCT) der Netzhaut, eine lichtbasierte Schichtaufnahmetechnik dar. Daten über eine mögliche Früherkennung von Rezidiven mittels der OCT-Technik fehlen bislang. Die Studie knüpft an die Vorstudie OCT-EIFU 1 an und deckt ein längeres Intervall von sechs Wochen ab

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Studiendetails

Studienziel Messung der Netzhautdicke in der optischen Kohärenztomographie (OCT) in Mikrometern am Tag 14, 21, 28 und 42 nach intravitrealer Injektion
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Zentrum für Augenheilkunde der Uniklinik Köln

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit Indikationsstellung zur Behandlung einer degenerativen oder proliferativen Maculopathie am Zentrum für Augenheilkunde, welche auch die Verlaufskontrollen zur Rezidiverkennung hier durchführen lassen Bereitschaft und Einwilligung zur Teilnahme an der Studie

Ausschlusskriterien

  • Körperliche oder geistige Zustände, welche die Untersuchungen für den Patienten nicht zumutbar erscheinen lassen (z.B. hochgradige Demenz, hochgradige Immobilität, Einschränkung der Beweglichkeit im Bereich der Halswirbelsäule)

Adressen und Kontakt

Zentrum für Augenheilkunde, Köln

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Häufig gestellte Fragen

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Degenerative und proliferative Netzhauterkrankungen wie neovaskuläre altersabhängige Makuladegeneration (nAMD) stellen eine häufige Erblindungsursache in den industrialisierten Ländern dar. Eine maßgebliche Rolle in der Pathogenese spielt der Wachstumsfaktor VEGF (vascular endothelial growth factor), welcher auch die Zielstruktur für therapeutische Strategien darstellt. Im Rahmen der leitlinienbasierten Behandlung der Erkrankung erfolgen intravitreale Injektionen der VEGF-Hemmstoffe Bevacicumab, Ranibizumab und Aflibercept. Die Erkrankungen sind auch unter einer erfolgreichen Behandlung durch häufige Rezidive gekennzeichnet, welche eine Fortsetzung bzw. Wiederaufnahme der Behandlung erfordern. Im klinischen Standard erfolgen Verlaufskontrollen zur Rezidiverkennung im monatlichen Abstand nach der Behandlung. Goldstandard zur Rezidiverkennung stellt die Optische Kohärenztomographie (OCT) der Netzhaut dar. Daten über eine mögliche Früherkennung von Rezidiven mittels der OCT-Technik fehlen, da die frühen Zeiträume in den ersten Wochen nach der Behandlung nicht im Rahmen der klinischen Praxis abgebildet werden. Ziel dieser nicht invasiven Studie am Zentrum für Augenheilkunde ist nun, mittels OCT-Technik den frühen Krankheitsverlauf nach einer Behandlung der neovaskulären AMD zu messen und auf diese Weise frühe Rezidive zu erkennen. Die Studie knüpft an eine Vorstudie (OCT-EIFU 1) an, deckt jedoch ein längeres Kontrollintervall und weitere verwandte Diagnosen wie das dialektische Makulaödem ab

Quelle

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