Beschreibung der Studie

Phobischer Schwankschwindel ist eine Erkrankung zwischen Neurologie und Psychosomatik und geht mit Schwindel, Benommenheit und begleitender depressiver Verstimmung einher. In dieser Studie wird versucht, die Symptome des phobischen Schwankschwindels mit transkranieller Gleichstromstimulation, einer nicht-invasiven Hirnstimulationsmethode, zu vermindern. Hierzu werden zwei Schwamm-Elektroden auf die vorderen Schädelbereich aufgelegt und ein leichter Gleichstrom fließt für mehrere Minuten durch das Gehirn. Verschiedene Fragebögen und apparative Untersuchungen zur Messung des Schwindels werden verwendet.

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Studiendetails

Studienziel Aktive Stimulation ist der Plazebo-Stimulation überlegen in der Reduktion von Schwindel und Angst (Fragebögen: DHI, BDI, HADS, WHOQuoL) zum Zeitpunkt des Follow-ups (3-4 Wochen nach Stimulation)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Placebo
Finanzierungsquelle Neurologische Klinik der Universität München

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten (weiblich, männlich) im Alter von 18­‐50 Jahren, Bestehender sekundär somatoformer Schwindel (Krankheitsdauer < 2 Jahre) mit subjektivem Schwankschwindel und Stand­‐/Gangunsicherheit ohne eine für den Beobachter oder durch funktionelle Diagnostik sichtbare/messbare Stand­‐/Gangunsicherheit. Der Schwindel wird beschrieben als eine Benommenheit mit fluktuierender Unsicherheit von Stand und Gang, attackenartiger Fallangst ohne reale Stürze, z. T. auch als unwillkürliche, kurzdauernde Körperschwankung. Situative Modulierbarkeit der Attacken. Vestibuläre Funktionsdiagnostik unauffällig (Kalorik, Kopfimpulstest (HIT), Okulomotorische Untersuchung inkl. Subjektive visuelle Vertikale (VSS) + Scanning Laser Ophtalmoskop (SLO) + Video-Okulografie (VOG)), bis auf typisches PPV‐Muster in Posturographie. Keine Medikation (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, etc.)

Ausschlusskriterien

  • Alkohol- oder Drogenabhängigkeit, Schwangerschaft, andere psychiatrische Erkrankungen, Z.n. Schlaganfall, maligne Erkankungen, elektronische oder metallische Implantate

Adressen und Kontakt

LMU München, München

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Häufig gestellte Fragen

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Prospektive randomisierte, plazebo­‐kontrollierte tDCS-­Studie mit Cross­‐over­‐Design. Bestehend aus 1 Baseline­‐Block mit Psycho­‐Edukation, 1 Verum-­Block (Anode: F3, Kathode: AF8) und 1 Placebo-­Block („Anode”: F3, “Kathode”: AF8) mit je 3-­4 Wochen Auswaschphase mit Follow­‐up (FU1-­3) nach jedem Block. Untersuchungsdauer: 3x5 Wochen = ca. 15 Wochen (Mess-­ und Stimulationszeitpunkt immer abends). Es wird erwartet, dass sich eine Besserung der Symptome nach anodaler Stimulation des Gehirn einstellt, nicht jedoch nach Plazebo-Stimulation bzw. nach der Psycho-Edukation im Baseline-Block, der dazu dient, unspezifische Interventionseffekte durch Einschluss in die Studie auszuschließen. Als Hypothese wird angenommen, dass der präfrontale Kortex durch die Stimulation eine bessere Kontrollfunktion auf Angst und Schwindel ausübt.

Quelle

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