Beschreibung der Studie

Der M. Crohn ist eine chronische, schubweise verlaufende Erkrankung, die den gesamten Magen-Darmtrakt befallen kann. Im Verlauf der Erkrankung kann es zu Komplikationen wie Engstellen oder Kurzschlussverbindungen auftreten, die u.a. auch zur Notwendigkeit einer Operation führen können. Um abschätzen zu können, ob ein Patient gefährdet ist, eine Komplikation zu entwickeln, wäre die Kenntnis von Prognoseparametern hilfreich. Das Ausmaß der Beteiligung des Dünndarmes scheint eine gewisse Vorhersage zu ermöglichen. Die Kernspintomographie wird zur Beurteilung der Dünndarmbeteiligung bei M. Crohn eingesetzt. Die geplante Studie soll prüfen, ob die Bildgebung mittels Kernspintomographie den Verlauf der Erkrankung abzuschätzen vermag. Dazu sollen die Kernspintomographie-Befunde, die im Rahmen der Diagnostik erhoben worden sind, mit den Verläufen in den darauf folgenden Jahren korreliert werden.

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Studiendetails

Studienziel - Festlegung eines als prognostisch relevant befundenen Befallmusters - Prospektiv prognostische Relevanz des Dünndarm-MRTs nach zwei Jahren o Stattgehabte M. Crohn-assoziierte OP o Vorhandensein einer Stenose o Vorhandensein einer Fistel o Vorhandensein einer immunsuppressiven Therapie
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 200
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinik Bergmannsheil gGmbH

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diagnose M. Crohn
  • MRT des Dünndarmes im Zeitraum 01/2003 bis 12/2014

Ausschlusskriterien

  • Patient nicht kontaktierbar
  • Fehlende Einverständnis

Adressen und Kontakt

Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbH, Bochum

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Häufig gestellte Fragen

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Der M. Crohn ist eine chronische, schubweise verlaufende entzündliche Erkrankung des Gastrointestinaltraktes, die in unterschiedlicher Häufigkeit zu Komplikationen wie narbigen Stenosen oder Fisteln führen kann. In der Literatur mehren sich die Hinweise, dass durch moderne, immunsuppressive Therapieansätze die Prognose günstig beeinflusst werden kann. Da es sich bei den zum Einsatz kommenden Medikamenten um potentiell nebenwirkungsreiche und/oder teure Präparate handelt, sollten diese nur bei Patienten mit erhöhtem Komplikationsrisiko eingesetzt werden. Allerdings existieren allenfalls wenige Prognoseparameter. Die entzündliche Beteiligung des proximalen Dünndarmes wird als möglicher Indikator diskutiert. Die Dünndarmdiagnostik gestaltet sich jedoch schwierig und basiert zumeist auf der Sonographie oder Kernspintomographie (MRT). In einer vorangegangenen Studie konnten wir zeigen, dass die Durchführung des MRTs das Wissen um das Entzündungsausmaß und das Vorliegen von Komplikationen erweitert. In der daraus abgeleiteten Studie soll nun geprüft werden, ob aus dem initial festgestellten Befallsmuster Hinweise für den weiteren Verlauf gezogen werden können. Dazu sollen die aus der Datenbank bekannten Patienten in einem Interview über den weiteren Verlauf der Erkrankung (z.B. Notwendigkeit einer OP, Entwicklung von Stenosen oder Fisteln, Beginn einer immunsuppressiven Therapie) befragt werden.

Quelle

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