Beschreibung der Studie

Vor etwaiger Lungen-OP ist in einigen Fällen die Angabe des prozentualen Anteils einzelner Lungenlappen an der Gesamtfunktion notwendig. Dies geschieht in der Nuklearmedizin mit Hilfe der Lungenperfusionsszintigraphie (Funktionsdarstellung an Hand der Durchblutungssituation). Die Datenlage hinsichtlich der Auswertung von planaren Lungenszintigraphien (2D; aktueller Standard in der medizinischen Versorgung) im Vergleich zur SPECT-low-dose-CT (neuer Ansatz mit Hilfe sog. Hybridbildgebung; 3D-Darstellung + niedrig-Dosis-CT) ist vielversprechend. Die manuelle Auswertung des SPECT-low-dose-CTs ist sowohl zeitlich als auch personell sehr aufwendig und somit schwer im Klinik-Alltag abzubilden. Neue Software macht eine halb-automatische Auswertung der SPECT-low-dose-CT möglich (schneller, prinzipiell gut im Klinik-Alltag integrierbar). im Rahmen einer retrospektiven Analyse soll zum einen untersucht werden , ob sich die Ergebnisse aus planarer und 3D-Bildgebung (im Allgemeinen) unterscheiden und zum anderen, ob die semi-automatische Auswertung, verglichen mit der exakten manuellen Auswertung, verlässlich ist.

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Studiendetails

Studienziel Die Daten aus der planaren Szintigraphie und der SPECT-low-dose-CT (sowohl manuell als auch semi-automatisch ermittelt) unterscheiden sich signifikant.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 39
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinik für Radiologie und NuklearmedizinUniversität Magdeburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • auswertbare SPECT/low-dose-CT der Lungen

Ausschlusskriterien

  • zurückgezogene Einwilligung zur wissenschaftlichen Auswertung

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Magdeburg

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Häufig gestellte Fragen

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Beim Vorliegen eines pulmonalen Malignoms ist die chirurgische Entfernung des Tumors, wenn möglich, Therapie der ersten Wahl. Jedoch gibt es Fälle, in denen eine Resektion aus funktionellen Gründen (z.B. in Erwartung einer zu geringen residuellen Lungenfunktion) nicht möglich ist. Aus diesem Grund wird ggf. eine Lungenszintigraphie angefertigt, aus der man den prozentualen Anteil der einzelnen Lungenlappen an der Gesamtfunktion errechnet. Auf der Basis dieser Diagnostik erfolgt die Vorhersage des postoperativen Funktionsverlustes infolge der geplanten Lobektomie. Mit Einführung der Hybridbildgebung i.S. der SPECT-low-dose-CT gibt es die Möglichkeit, an Hand der low-dose-CT, volumen-, schwächungs- und streuungskorrigierte Auswertungen durchzuführen. Die Datenlage hinsichtlich der Auswertung von planaren Lungenszintigraphien im Vergleich zur SPECT-low-dose-CT ist vielversprechend. Neue Software-Applikationen machen eine semi-automatische Auswertung der SPETC-low-dose-CT möglich. Aus diesem Grund erfolgt ein retrospektiver Vergleich aller o.g. Methoden. Haupthypothese: Die Daten aus der planaren Szintigraphie und der SPECT-low-dose-CT unterscheiden sich signifikant. Sekundärhypothese: 1. Zwischen den Ergebnissen aus einer rein manuellen Auswertung der SPECT-low-dose-CT und denen eines semi-automatischen Ansatzes besteht kein signifikanter Unterschied. 2. Die Ergebnisse aus der semi-automatischen Auswertung der SPECT-low-dose-CT sind untersucherunabhängig.

Quelle

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