Beschreibung der Studie

In früheren Studien konnte gezeigt werden, dass die zusätzliche Gabe von Sauerstoff während des sportlichen Trainings das Belastungsempfinden der Probanden stark reduziert und somit ein intensives Training erträglicher macht. In der vorliegenden Studie soll deshalb das Wohlbefinden und die Verträglichkeit eines intensiven Ausdauertrainings unter verschiedenen Sauerstoffkonzentrationen bei gastrointestinateln Tumorpatienten ermittelt werden. Da auch gezeigt wurde, dass Veränderungen in der Sauerstoffzufuhr möglicherweise physiologische Veränderungen erzielen, die die Ausbreitung des Tumors und die Wahrscheinlichkeit für eine Rezidiv Bildung verringern können, soll in dieser Studie außerdem ein biochemisches Profil erstellt werden, dass es uns ermöglicht Rückschlüsse auf die physiologische Wirkung des Trainings zu ziehen. Änderungen: Der Titel der Studie wurde am 31.05.2017 aufgrund der erweiterten Einschlusskriterien geändert.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Machbarkeit und Unbedenklichkeit mittels folgender Fragebögen (Baseline und nach 4 Wochen Training): BPI-SF (Brief Pain Inventory - Short Form) FACIT-F (Functional Assessment of Chronic Illness Therapy - Fatigue) FACIT-TS-G (Functional Assessment of Chronic Illness Therapy - Treatment rating) PSQI (Pittsburgh Sleep Quality Index) Immunstatus mittels venöser Blutanalysen (Baseline und nach 4 Wochen Training
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 48
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Deutsche Sporthochschule Köln, Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin, Abt. 2: Molekulare und Zelluläre Sportmedizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Männliche Patienten die unter einem Tumor leiden und mit Chemotherapie (primär oder adjuvant) behandelt werden.
  • Folgende Zytostatika sind erlaubt:
  • Alkylantien
  • Anthrazykline
  • Antimetabolite
  • Taxane
  • Vinca-Alkaloide
  • Außerdem sind Antikörpertherapien erlaubt.

Ausschlusskriterien

  • Patienten mit Lungenkarzinom
  • Rezidive
  • Akute Herzkreislaufbeschwerden wie unkontrollierter Bluthochdruck und Herzinsuffizienz
  • Akute Infektionen und Fieber
  • Psychische Beeinträchtigungen unter welchen Patienten kein Einverständnis zur Teilnahme an der Studie geben können
  • Beinträchtigung des zentralen Nervensystems durch Metastasierung
  • Periphere Neuropathie
  • Patienten die sich typischerweise mehr als 60 Minuten und mindestens 2 mal pro Woche intensiv köperlich betätigen
  • Kurzatmigkeit, Brustschmerzen oder Probleme leichte körerliche Aktivitäten durchzuführen
  • Patienten die keine Freigabe für körperliche Aktivitäten von Ihrem behandelnden Arzt erhalten
  • Patienten mit Karzinomen die sportliches Training auf dem Radergometer einschränken

Adressen und Kontakt

Deutsche Sporthochschule, Köln

Erhalten Sie die Kontaktdaten

Vielen Dank! Wir haben Ihnen die angeforderten Kontaktdaten aus Köln via E-Mail verschickt.

Bitte überprüfen Sie auch Ihren SPAM Ordner.

Wenn Sie weitere Fragen haben sollten, helfen wir Ihnen gerne. Unsere E-Mail-Adresse lautet kontakt@viomedo.de. Schreiben Sie uns Ihre Anregungen, Fragen und Tipps – auch Kritik und Probleme können Sie gerne äußern.

Erhalten Sie die Kontaktdaten

Wir senden Ihnen die Kontaktdaten des Studienarztes und Informationen über mögliche nächste Schritte an Ihre E-Mail-Adresse

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Durch das Absenden erkläre ich mich ausdrücklich damit einverstanden, dass Viomedo meine Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, verarbeitet, um mir die Kontaktdaten der Studie zuzusenden und um mir Informationen (z.B. über klinische Studien) per E-Mail zuzusenden. Mein Einverständnis kann ich jederzeit widerrufen. Die Datenschutzerklärung, insbesondere die Hinweise zum Anfordern von Kontaktdaten und zum Studienberater, habe ich zur Kenntnis genommen.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Durch die enormen Nebeneffekte der Chemotherapie, wie Müdigkeit und Erschöpfung, fehlt es Krebspatienten oft an Motivation und Antrieb begleitend zu der medikamentösen Therapie noch ein gezieltes intensives körperliches Trainingsprogram zu absolvieren. Die durch sesshaftes Verhalten begünstigte Verstärkung der Chemotherapie-induzierten Nebenwirkungen bringt Krebspatienten oft ungewollt in einen Teufelskreis, welcher aus therapeutischer Sicht nur schwer zu durchbrechen ist.In früheren Studien durchgeführt an unserem Insti tut konnte gezeigt werden, dass die zusätzliche Gabe von Sauerstoff während des sportlichen Trainings das Belastungsempfinden von Diabetes Patienten stark reduziert und somit ein intensives Training erträglicher macht. Da sich die Sauerstoffzufuhr auch auf viele biochemische Prozesse auswirkt, die einen maßgeblichen Einfluss auf das Immunsystem, sowie das Tumorwachstum und ggf. eine Rezidiv Bildung haben, ist dieses Modell auch für die Therapie von Krebspatienten interessant. Das Ziel der vorliegenden Studie ist es die physiologischen Effekte eines intensiven Ausdauertrainings mit hyperoxia oder intermittierender hyperoxia und hypoxia bei männlichen Patienten mit gastrointestinalen Tumoren zu untersuchen. Die Patienten werden in 3 verschiedene Trainingsgruppen (normoxia, hyperoxia und hyperoxia/hypoxia) oder die Kontrollgruppe randomisiert und führen 2 mal wöchentlich ein intensives Intervaltraining auf dem Radergometer über einen Zeitraum von 4 Wochen durch. Patienten in der Kontrollgruppe nehmen an den Messungen teil aber führen kein Training durch. Das primäre Ziel der Studie ist es die Machbarkeit und Verträglichkeit des Trainings sowie die Auswirkungen auf den Immunstatus der Patienten zu untersuchen.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.