Beschreibung der Studie

Im Rahmen des vorliegenden Projektes soll der Einfluss einer gezielten Kühlungstherapie nach Herzkreislaufstillstand auf den Körper, den wiedererlangten Kreislauf und verschiedene Einflussgrößen der Blutzirkulation erhoben werden. Dazu wird im Rahmen der Abkühlung, der stabilen Phase niedriger Körperkerntemperatur und der Wiedererwärmung eine engmaschige Überwachung dieser Einflussgrößen vorgenommen. Hierzu kommt eine nicht-invasive Messmethode mit oszilloemtrischer Messung am Oberarm zum Einsatz

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Studiendetails

Studienziel Es gibt keine klassischen Endpunkte. Es erfolgt die Beobachtung des Einflusses der milden, therapeutischen Hypothermie auf die Hämodynamik von Patienten mit Herzkreislaufstillstand. Dabei wird über die gesamte Zeitdauer von Abkühlung, stabil niedriger Körperkerntemperatur und Wiedererwärmung ein nicht invasives, hämodynamisches Monitoring durchgeführt. Hierfür wird der Mobil-O-Graph PWA der Firma IEM verwendet. Mittels oszillometrischer Messung mit Oberarmamnschette kann das Hämodynamik-Monitoring erfolgen. Die Ergebnisse werden in Beziehung zu den übrigen Daten (Krankengeschichte, klinische Symptome, Laborwerte, Echokardiographie, Dauer der Therapie, Medikation) der ärztlichen Routine gesetzt.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Medizinische Klinik III, Herzzentrum des Universitätsklinikums Köln, Hypertoniezentrum

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patient muss einen Herzkreislaufstillstand mit folgendem kardiogenen Schock erlitten haben.
  • Desweiteren muss eine milde therapeutische Hypothermie erfolgen
  • Patient muss älter als 18 Jahre alt sein

Ausschlusskriterien

  • Nicht Durchführbarkeit einer milden, therapeutischen Hypothermie

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Köln

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Häufig gestellte Fragen

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Das beantragte Forschungsprojekt beschreibt eine Studie, in deren Rahmen die hämodynamischen Parameter und Veränderungen von Patienten mit „targeted temperature management (TTM)“ nach cardiac arrest mittels Pulswellenenanalyse erhoben, dokumentiert und analysiert werden sollen. Bisher war ein hämodynamisches Monitoring nur durch das invasive Einbringen von arteriellen und zentralvenösen Kathetern möglich. Die nicht-invasive Pulswellenanalyse mittels oszillometrischer Messung am Oberarm bietet ein validiertes Verfahren, welches für die Beurteilung der zentralen und peripheren Kreislaufparameter entwickelt wurde. Ziel des vorliegenden Forschungsvorhabens ist es, durch die Möglichkeit eines engmaschigen, nicht-invasiven Hämodynamikmonitorings die komplexen Veränderungen im Rahmen der Abkühl- und Wiedererwärmungsphasen beim TTM exakt abzubilden. Dies soll in Erweiterung zu bereits durchgeführten Studien mittels Durchführung einer vollständigen Pulswellenanalyse über die Bestimmung des cardiac index und totalen, peripheren Widerstandes hinausgehen und ein umfassenderes Bild der zentralen Hämodynamik ergeben. Hierdurch können möglicherweise Rückschlüsse auf das Outcome der Patienten gezogen werden sowie Entscheidungshilfen für die individuelle Therapie und eine individuelle Risikoabwägung abgeleitet werden. Somit wird ein besseres Verständnis für die komplexen hämodynamischen Zusammenhänge in kritisch kranken Patienten nach cardiac arrest erreicht.

Quelle

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