Beschreibung der Studie

In dieser Studie sollen zwei Patientengruppen miteinander verglichen werden, welche in einer orthopädischen Klinik eine Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation durchführen. Die erste Gruppe besteht aus Patienten, bei denen zum Zeitpunkt der Aufnahme in die Klinik eine berufliche Problemlage festgestellt wird. Die zweite Gruppe setzt sich zusammen aus Patienten, bei denen bereits der Werks- oder Betriebsarzt im Vorfeld eine berufliche Problemlage identifiziert hat. Diese Patienten haben zudem einen verkürzten Zugangsweg zur Rehabilitation und es besteht eine Vernetzung zwischen den Werks- und Betriebsärzten und den Rehabilitationsärzten in der Klinik (WeB-Reha: Werks- und Betriebsärzte in Kooperation mir der Rentenversicherung Rheinland). Die Studie soll nun untersuchen, ob zwischen diesen beiden Gruppen Unterschiede bei der beruflichen Reintegrationsrate ein Jahr nach der Medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation bestehen. Zudem sollen Veränderungen der Funktionsfähigkeit in Alltag und Beruf sowie der Arbeitsunfähigkeitszeiten mit untersucht werden. Abschließend werden bestimmte krankheitsbezogene, persönliche und arbeitsbezogene Aspekte zwischen den Gruppen verglichen und untersucht, ob sich diese Aspekte zur Vorhersage der beruflichen Reintegration eignen.

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Studiendetails

Studienziel Erwerbsstatus 12 Monate nach der MBOR. Der Erwerbsstatus wird erhoben durch Abfrage der Versichertenkonten der Rentenversicherung und durch eine postalische Nachbefragung
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 304
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle REFONET: Forschungsnetzwerk der Deutschen Rentenversicherung Rheinland
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Erwerbstätigkeit, Rehabilitanden im WeB-Reha Verfahren, Vorliegen einer beruflichen Problemlage, Betriebsgröße > 50 Mitarbeiter, Rehabilitanden der DRV Rheinland und DRV Rheinland Pfalz

Ausschlusskriterien

  • Selbstständigkeit, Altersrente innerhalb der kommenden 12 Monate, fehlende Sprachkenntnisse, Patienten in der Anschlussheilbehandlung

Adressen und Kontakt

Lahntalklinik Bad Ems, Orthopädische Rehabilitationsklinik der DRV Rheinland, Bad Ems

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Häufig gestellte Fragen

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Mit dieser monozentrischen, nicht randomisierten, prospektiven Beobachtungsstudie sollen die Effekte des WeB-Reha Verfahrens (Werks- und Betriebsärzte in Kooperation mit der Rentenversicherung Rheinland) bei Rehabilitanden mit orthopädischen Erkrankungen untersucht werden. Es soll insbesondere die Frage beantwortet werden, ob das WeB-Reha Verfahren mit frühzeitiger Bedarfsermittlung durch den Betriebsarzt, rascher Zuweisung zu einer Medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR) und guter Vernetzung der Akteure zu einem besseren beruflichen Reha-Outcome führt als das übliche Zugangsverfahren zu einer MBOR. Untersucht werden zwei definierte Vergleichsgruppen: Gruppe 1 umfasst erwerbstätige MBOR-Rehabilitanden mit üblichem Zugangsverfahren und Bedarfsermittlung durch ein Screening bei Klinikaufnahme. Gruppe 2 besteht aus MBOR-Rehabilitanden im WeB-Reha Verfahren mit Bedarfsermittlung durch den Werks-/Betriebsarzt. Die Inhalte der MBOR sind in beiden Gruppen gleich. Primäres Zielkriterium ist die berufliche Reintegration 12 Monate nach einer orthopädischen MBOR, wobei diese als gelungen definiert ist, wenn der Versicherte zu diesem Zeitpunkt als erwerbstätig und ohne Bezug von Krankengeld geführt wird. Die Erlangung von Daten zur Erwerbsfähigkeit soll sowohl über eine Abfrage der Rentenversichertenkonten als auch über eine postalische Nachbefragung erfolgen. Sekundäre Zielgrößen sind 1. die Verbesserung der Funktionsfähigkeit in Alltag und Beruf und 2. die Verminderung der Arbeitsunfähigkeitszeiten, jeweils 12 Monate nach einer orthopädischen MBOR. Weiterhin soll untersucht werden, ob sich die Gruppen bezogen auf definierte epidemiologische, persönliche und strukturelle Aspekte unterscheiden und ob sich hieraus Einflussfaktoren für eine erfolgreiche Reintegration in den Beruf identifizieren lassen.

Quelle

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