Beschreibung der Studie

Jugendliche und junge Erwachsene mit der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) leiden oftmals unter weiteren Erkrankungen, z.B. Depressionen und Fettleibigkeit. Allerdings gibt es kaum Therapien zur Vorbeugung dieser Begleiterkrankungen. Wir erproben in einer randomisierten, kontrollierten Pilotstudie zwei neuentwickelte Behandlungen, die ganz ohne Medikamente auskommen: Lichttherapie und Bewegungstherapie. Eine Smartphone-App wird die Patienten und Patientinnen in der Umsetzung der neuen Behandlung unterstützen.

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Studiendetails

Studienziel Veränderung im Gesamtscore des Inventars Depressiver Symptome (IDS-C30) (einfachblinde Fremdbeurteilung durch den Kliniker) zwischen der Baseline-Erhebung und dem Ende der Intervention
Status Teilnahme möglich
Studienphase 2a
Zahl teilnehmender Patienten 330
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Europäische Kommission EU
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diagnose ADHS nach DSM-5
  • Stabile bestehende Therapie (medikamentöse Therapie und/ oder Psychotherapie ohne Elemente der Licht- oder Bewegungstherapie)

Ausschlusskriterien

  • IQ unter 75
  • Vorliegen einer schweren komorbiden psychiatrischen Störung, die eine zusätzliche psychiatrische Behandlung (pharmakologisch, psychotherapeutisch, stationär, Tagesklinik) erfordert
  • Körperliche oder neurologische Erkrankungen, die Lichttherapie oder Bewegungstherapie nicht erlauben
  • Epilepsie
  • Einnahme von Neuroleptika, Antiepileptika, photosensibler Medikamente
  • Substanzmissbrauch/-abhängigkeit

Adressen und Kontakt

Goethe Universität, Klinik Für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Frankfurt am Main

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Häufig gestellte Fragen

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Die überwiegende Mehrheit der erwachsenen Patienten mit der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) leidet unter einer oder mehreren komorbiden Störungen und jugendliche Patienten mit der ADHS haben ein deutlich erhöhtes Risiko diese im Erwachsenenalter zu entwickeln. Dazu zählen in erster Linie Depressionen und Adipositas - Erkrankungen die eine erhebliche psychosoziale Belastung der Betroffenen bedeuten und mit körperlichen Folgeerkrankungen einhergehen. Die Entwicklung nicht-pharmakologischer Behandlungsprogramme zur Prävention dieser komorbiden Störungen ist daher von besonderem Interesse. Lichttherapie verbessert den Tag-Nacht-Rhythmus und wird zur Behandlung von Depressionen eingesetzt. Bewegungsprogramme dienen der Vorbeugung und Reduktion von Adipositas sowie depressiver Symptome. Die Entwicklung mobiler Gesundheitssysteme (bestehend aus Smartphone, App und Sensor zur kontinuierlichen Datenaufzeichnung) ermöglicht ein selbständiges Durchführen solcher Therapien im Alltag der Patienten. Erste Studien zeigen, dass unter Verwendung mobiler Gesundheitssysteme die Effekte von Bewegungsprogrammen auf die Gewichtsreduktion bei adipösen Patienten verbessert werden können. In dieser randomisierten, kontrollierten Pilotstudie soll die Effektivität und Durchführbarkeit zweier durch eine Smartphone-App unterstützter Therapieprogramme - Lichttherapie und Bewegungstherapie - zur Prävention von Depression und Adipositas bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 30 Jahren mit der ADHS überprüft werden. Zusätzlich sollen kurz- und langfristige Effekte dieser Interventionsprogramme auf die ADHS Symptomatik, gesundheitsbezogene Lebensqualität, körperliche Fitness und andere körperliche Parameter, neurokognitive Funktionen und Chronotyp untersucht werden. Anhand von Speichelproben sollen in einer Subgruppe von erwachsenen Patienten Interventionseffekte auf hormoneller Ebene untersucht werden. In einer zusätzlichen Bildgebungsstudie mit funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) werden in dieser Subgruppe therapiebedingte Veränderungen im striatalen Belohnungssystem untersucht.

Quelle

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