Beschreibung der Studie

Die Zahl der Patienten mit schweren obstruktiven Lungenerkrankungen wie Asthma bronchiale oder der COPD erfährt von Jahr zu Jahr in Deutschland eine weitere Zunahme. Insbesondere Patienten mit einer COPD werden im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung häufig beatmungspflichtig. Im Falle einer invasiven Beatmung, stellt die Einstellung des Beatmungsgerätes eine besondere Herausforderung dar, da bei den meisten Patienten die Atemwege so verengt sind, dass eine schwere Überblähung resultiert und die Ausatmung extrem erschwert ist. Mit Hilfe der elektrischen Impedanztomographie (EIT) soll erstmals die regionale Belüftung der Lunge bei Asthma und COPD sichtbar gemacht werden, und die Verengung der Atemwege (Obstruktion) auf regionaler Ebene gemessen werden. Primäres Ziel ist daher ein besseres Verständnis der Atemwegsverengung und der Belüftung der Lungen unter verschiedenen Beatmungsdrücken in Korrelation zur Blutgasanalyse. Es handelt sich um eine diagnostische Studie ohne Intervention.

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Studiendetails

Studienziel Messung der Impedanzänderung und damit der relativen Ventilation sowie der exspiratorischen Zeitkonstanten (absolut in sec.) mittels EIT in der akuten Exazerbation bei invasiver Beatmung
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 25
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Lungenklinik Köln-Merheim

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Akute Exazerbation eines Asthma bronchiale oder einer COPD mit der Notwendigkeit einer invasiven Beatmung
  • Alter ≥ 18 Jahre
  • Anlage des EIT-Gurtes technisch möglich

Ausschlusskriterien

  • Herzschrittmacher oder interner Defibrillator
  • Kombination mit anderen Geräten zur Messung der Bioimpedanz
  • Große Wunden am Thorax im Bereich des Gürtels

Adressen und Kontakt

Lungenklinik Köln-Merheim, ARDS und ECMO Zentrum, Köln

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Während einer akuten Exazerbation eines Asthma bronchiale oder einer COPD, welche eine invasive Beatmung bedarf, erfolgt die nicht-invasive Messung der regionalen Ventilation der Lunge mittels elektrischer Impedanztomographie. Bisher ist es unter einer invasiven Beatmung nicht möglich die wahre Ventilation der Lunge auf regionaler Ebene zu sehen. Mit dem EIT soll die Lungenfunktion regional sichtbar gemacht werden und unter verschiedenen Beatmungsdrücken die Belüftung gemessen werden. Dies soll mit der Blutgasanalyse und der Klinik der Patienten korreliert werden. Insbesondere soll eine Korrelation mit der regionalen expiratorischen Zeitkonstanten hergestellt werden.

Quelle

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