Beschreibung der Studie

Bei manchen Operationen bevorzugt der Chirurg eine halbsitzende oder sitzende Patientenlagerung, um eine gute Zugangsmöglichkeit und eine geringere Blutung oder Schwellung im Operationsgebiet zu erreichen. Häufig werden während der Operation jedoch unbeabsichtigt Venen eröffnet, in denen aufgrund der Lagerung ein Unterdruck herrscht. In Venen eintretende Umgebungsluft kann zu einer potenziell lebensgefährlichen Luftembolie führen. Das empfindlichste Verfahren zur Früherkennung einer Luftembolie während einer Operation ist die Ultraschalluntersuchung über eine Sonde in der Speiseröhre (Fachbegriff: Transösophageale Echokardiographie - TEE). Dies erfordert jedoch die dauerhafte Beobachtung des Ultraschallbildes während der gesamten Operation. Mit der aktuellen Pilotstudie soll mit Hilfe von zuvor aufgezeichneten durchgehenden TEE-Schleifen von ganzen Operationen untersucht werden, ob und mit welchen Algorithmen eine automatisierte Lufterkennung möglich ist.

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Studiendetails

Studienziel Auftreten einer Luftembolie
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Heidelberg

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Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

Ausschlusskriterien

  • Fehlende Einwilligung
  • Kontraindikation gegen die Transösophageale Echokardiographie

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Bei neurochirurgischen Eingriffen in (halb-)sitzender Lagerung kommt es laut der aktuellen Literatur in 20-76% der Fälle zu Luftembolien, da in akzidentell eröffneten Venen im OP-Gebiet ein negativer Druck herrscht und dadurch Luft angesaugt wird. Das sensitivste Verfahren zur Detektion dieser potenziell gefährlichen Komplikation ist die kontinuierliche intraoperative Beobachtung der Transösophagealen Echokardiographie. Mit der vorliegenden Pilotstudie soll anhand von zuvor aufgezeichneten TEE-Schleifen ganzer Operationen untersucht werden, mit welchen Algorithmen eine automatisierte Echtzeiterkennung und Quantifizierung der Luftmenge möglich ist.

Quelle

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