Beschreibung der Studie

Perioperative Hypothermie, d.h. Auskühlung des Körpers während chirurgischer Operationen, ist eine relativ häufige Komplikation bei großen viszeralchirurgischen Eingriffen (z.B. onkologische Eingriffe an der Bauchspeicheldrüse). Es ist wissenschaftlich gut belegt, dass Hypothermie wiederum andere Komplikationen, wie z.B. höhere Blutverluste oder Wundheilungsstörungen, auslösen kann. In dieser Studie soll an insgesamt 20 Patienten, die sich einer Operation an der Bauchspeicherdrüse unterziehen, untersucht werden, ob mithilfe eines zentralvenösen Wärmekatheters zusätzlich zum etablierten Wärmemanagement die perioperative Hypothermierate reduziert werden kann.

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Studiendetails

Studienziel Rektal oder intravesikal gemessene Körperkerntemperatur am Ende (Nahtzeit) der chirurgischen Operation
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Institut für Anästhesie und Intensivmedizin, Johannes Wesling Klinikum Minden, Universitätklinikum der Ruhr Universität Bochum, Mühlenkreiskliniken AöR.

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Indikation zur pyloruserhaltenden partiellen Duodenopankreatektomie oder Whipple-OP.

Ausschlusskriterien

  • nicht-sinusrhythmische Herzaktivität
  • Kontraindikationen gegen Anlage eines Periduralkatheters
  • Vorbestehende Infektion oder Besiedlung mit einem multiresistenten Erreger
  • Kontraindikation gegen Anlage eines zentalvenösen Katheters in die Vena jugularis interna

Adressen und Kontakt

Mühlenkreiskliniken - Johannes Wesling Klinikum, Minden

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Häufig gestellte Fragen

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Die perioperative Hypothermie ist mit hoher Inzidenz eine der häufigsten Komplikationen während pankreaschirurgischen Eingriffen. In einer monozentrischen, prospektiven, randomisierten einfach verblindeten Studie soll die Effektivität des intraoperativen endovaskulären Temperaturmanagementsystems Zoll Thermogard XP in Verbindung mit dem Wärmeaustauschkatheter Solex bei pankreaschirurgischen Eingriffen untersucht werden. Dazu sollen 20 Patienten, die sich einer Whipple-Operation oder einer pyloruserhaltenden partiellen Duodenopankreatektomie unterziehen, eingeschlossen werden, wobei 10 Patienten in die Interventions- und 10 Patienten in die Kontrollgruppe randomisiert werden sollen. Alle Patienten erhalten perioperativ das gleiche Wärmemanagement nach hausinterner SOP. Primärer Endpunkt der Studie ist die Körperkerntemperatur zum Zeitpunkt des Operationsendes. Die Körperkerntemperatur soll bei Ankunft in der Holding, vor Einleitung der Allgemeinanästhesie, zur Schnittzeit, folgend alle 15 min und zur Nahtzeit dokumentiert werden. Außerdem sollen Parameter, die Wärmekapazität und Wärmeverluste beeinflussen, dokumentiert werden. Dazu zählen Alter, Größe und Körpergewicht des Patienten, der intraoperative Blutverlust, die Menge Infusionen und Transfusionen sowie die kumulierte Dosis an Noradrenalin und die absolute Schnitt-Naht-Zeit.

Quelle

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