Beschreibung der Studie

Mit Hilfe dieser Studie soll untersucht werden, welchen Einfluss das Anlageverfahren eines Nervus femoralis Katheters bei Patienten mit einer Schenkelhalsfraktur in Bezug auf die postoperative Schmerztherapie hat. Der Nervenkatheter dient zur Schmerzausschaltung nach der Operation. Hierzu sollen zwei etablierte ultraschallgestütze Verfahren bezüglich Ihrer Effektivität der postoperativen Schmerzausschaltung miteinander verglichen werden. Vor der Operation werden die Nerven Katheter mittels Ultraschall entweder mit der "in plane" oder mit der "out of plane" Technik angelegt und die anatomische Lage des Katheters mittels Ultraschall überprüft. Weiterhin soll die Lage der Katheter mit den knöchernen Strukturen des Hüftgelenks im Rahmen der routinemäßig durchgeführten postoperativen Beckenübersichtsaufnahme korreliert werden. Am ersten und zweiten postoperativen Tag werden die Patienten mittels eines etablierten, evaluierten postoperativen Fragebogens zur Schmerzintensität (quips-projekt.de) befragt. Ein zusätzlicher, postoperativer Schmerzmittelverbrauch wird ebenfalls mit dem QUIPS Bogen erfasst. Ziel der Studie ist die Unterschiede der beiden etablierten ultraschallgeführten Anlagetechniken in Hinblick auf die Lage der Katheter und einen hierdurch bedingten Unterschied in der Qualität des postoperativen Schmerzempfindens zu ermitteln.

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Studiendetails

Studienziel Das Schmerzniveau und der Grad der Parästhesie im Zielgebiet, der Patienten werden präoperativ, sowie am 1. und 2. postoperativen Tag anhand des Quips-Fragebogens überprüft. Die Ultraschall- Lagekontorlle findet bei Anlage des Nervenkatheters statt. Das postoperative Röntgenbild der Hüfte erfolgt am 2. postoperativen Tag.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Standardtherapie
Finanzierungsquelle Universitätsmedizin Göttingen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • In die Untersuchung aufgenommen werden 40 männliche oder weibliche Patienten, welche sich zur
  • operativen Versorgung einer hüftgelenksnahen Fraktur in stationärer Behandlung befinden. Dabei werden
  • nach Randomisierung jeweils 20 Patienten in die Studie aufgenommen, die entweder mittels in plane bzw.
  • mittels out of plane Technik einen N. Femoralis Katheter angelegt bekommen. Die Aufklärung über die
  • geplante Studie erfolgt im Zuge des Aufklärungsgespräches über die Allgemeinanästhesie und N. Femoralis

Ausschlusskriterien

  • Keine Einwilligung, fehlende Einwilligungsfähigkeit, vorbestehender Nervenschaden, Polyneuropathie,
  • Infektion im Bereich der evtl. geplanten Nervenblockade, Muskel und Nervenerkrankung, Allergie gegen
  • Lokalanästhetika.

Adressen und Kontakt

Anästhesie, Göttingen

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Häufig gestellte Fragen

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Ziel dieser Studie ist zwei etablierte Ultraschallverfahren zur Anlage eines Nervus femoralis Katheters bezüglich der postoperativen Analgesie bei Patienten mit hüftgelenksnahen Frakturen miteinander zu vergleichen. Die Verfahren unterscheiden sich bezüglich der Position des Ultraschallkopfes zur Kanüle, mit der der N. Femoraliskatheter angelegt wird (sogenannte in-plane bzw. out of plane Verfahren). Beide Verfahren werden seit längerem in der klinischen Routine angewendet. Nach Randomisierung wird den Patienten präoperativ in einem der beiden Techniken ein N. Femoralis-Katheter angelegt. Die Lage des Katheters wird mittels Ultraschall verfiziert. Anhand der routinemäßigen, postoperativen Beckenübersichtsaufnahme soll eine Korrelation aus Anlagetechnik, Effektivität der Nervenblockade und anatomischem Korrelat herausgearbeitet werden. Des Weiteren sollen Parameter wie Operationsdauer und Entlassungszeitpunkt in der Studie Berücksichtigung finden. Die Qualität der postoperativen Schmerztherapie wird anhand des validierten Patientenfragebogens des QUIPS-Projektes am ersten und zweiten postoperativen Tag erhoben. Weiterhin wird eine zusätzliche postoperative Analgetikamedikation erfasst.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien