Beschreibung der Studie

Zweck dieser Studie ist die Evaluation der MR-Neurographie (Kernspintomographie ohne Strahlenbelastung) zur Diagnostik von peripheren Nervenschädigungen. Eingeschlossen werden Patienten zwischen 18 und 99 Jahren mit akuten Nervenschädigungen der Arme und Hände. Diese werden zur Erstdiagnose und im Verlauf mehrmals mittels MR-Neurographie untersucht um Informationen über die Nervenschädigung zu bekommen. Die Hypothese dieser Studie ist, dass die MR-Neurographie eine verbesserte Diagnose und Lokalisation von peripheren Nervenschädigungen ermöglicht.

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Studiendetails

Studienziel Korrelation intraoperativer Befund der Nervenläsion mit MR-Neurographie Befund
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 120
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle BG Unfallklinik Ludwigshafen, Klinik für Hand-, Plastische und Rekonstruktive ChirurgieSchwerbrandverletztenzentrum

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Frische (<72h) traumatische oder iatrogene Nervenverletzungen der Stammnerven der oberen Extremität (vollständige Durchtrennung): N.radialis, N. ulnaris, N. medianus ab dem Plexus brachialis und deren Abgänge bis zum Handgelenk.
  • Nervenkompressionssyndrome: Sulcus nervi ulnaris Syndrom, Loge de Guyon Syndrom
  • Patienten männlich oder weiblich von 18-99 Jahre
  • Einsichtsfähig und volljährig, Kommunikation auf Deutsch oder Englisch möglich
  • Unterschriebene Einverständniserklärung

Ausschlusskriterien

  • Ablehnung des Studienvorhabens
  • Nichterscheinen des Patienten zur Nachuntersuchung
  • Nicht aufklärungsfähige oder bewusstseinsgetrübte Patienten
  • Gleichzeitige Teilnahme an einer anderen Studie zur Evaluation eines Arzneimittels oder eines anderen Medizinproduktes
  • absolute Kontraindikationen gegen MRT
  • Implantate im Körper die nicht MRT tauglich sind:
  • Herzschrittmacher
  • viele mechanische Herzklappen
  • Hirn- und Rückenmarkstimulatoren sowie auch die meisten anderen in den Körper implantierten, elektrisch-stimulierenden Geräte
  • Insulinpumpen oder andere Medikamentenpumpen
  • einige ventrikuloperitoneale Shunts (VP- Shunts)
  • Cochleaimplantate
  • Metallfremdkörper in den Weichteilen des Körpers, z.B. in den Augen, in der Bauch- oder Brusthöhle
  • Adipositas, die die Anwendung des MRTs verhindert
  • Immobilität im Bereich der oberen Extremität
  • Bei relativer Kontraindikation (z.B. Platzangst) nur nach Aufklärung des Patienten und Zustimmung des durchführenden Radiologen
  • Platzangst
  • prothetischer Gelenkersatz
  • Tattoos/ Tätowierungen
  • Piercings
  • Gefäßstents, z.B. in den Herzkranzgefäßen
  • Spirale zur Empfängnisverhütung
  • Vital bedrohliche Verletzung bei Erstdiagnose (z.B. Polytrauma)
  • mangelnde Deutsch- oder Englischkenntnisse
  • schlechte psychische Verfassung, die es unmöglich macht, dass der Patient Fragebögen ausfüllt (z.B. akute Psychose, Demenz)
  • Schwangerschaft
  • Laufende immunsuppressive oder antineoplastische Therapie

Adressen und Kontakt

BG - Unfallklinik Ludwigshafen, Ludwigshafen am Rhein

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Diese Studie untersucht, ob die moderne Magnetresonanz-Neurographie die Erst- und Verlaufsdiagnostik von peripheren Nervenläsionen präzisieren kann. Diese prospektive klinische Pilot-Studie untersucht primär die klinische Applikation sowie sekundär (anhand eines Pilotprojekt-Kollektivs) die diagnostische Spezifität und Sensitivität von MR-Neurographie in Korrelation zu den bisherigen standarddiagnostischen Markern von akut-traumatischen Nervenverletzungen, sowie Nervenkompressionssyndromen der oberen Extremität. Die Hypothese der Studie ist, dass die MR-Neurographie signifikant mit diesen diagnostischen Markern korreliert und darüber hinaus eine verbesserte Lokalisation und Klassifizierung von Nervenläsionen sowie die Visualisierung der Nervenregeneration, Muskeldenervation und –renervationsveränderungen ermöglicht.

Quelle

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