Beschreibung der Studie

Bei brusterhaltender Operation der Vorstufen von Brustkrebs (Ductales carcinoma in situ - DCIS) wird durch intraoperative Präparatradiographie (Röntgenuntersuchung des entnommenen Gewebes) nach Klinikstandard vs. nach Präparatfixation auf KliniTray-Transportplatten die Entferung des Kalkareals im Gesunden überprüft. Bei minimalem radiologischem Resektionsrand <5 mm erfolgt die sofortige Nachresektion. Studienziel ist die Senkung der Nachresektionsrate bei mikrokalkassoziiertem DCIS durch Verwendung eines standardisierten Transportsystems.

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Studiendetails

Studienziel Pathologisch sicherer Resektionsrand (minimaler Abstand >/= 2 mm) nach Brusterhaltender Operation des DCIS
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 110
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universitätsfrauenklinik am Klinikum Südstadt

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • unterschriebene Patienteneinverständniserklärung
  • histologisch gesichertes Mikrokalk-assoziiertes DCIS bzw. invasiv duktales Mammakarzinom mit überwiegender DCIS-Komponente (Stanzbiopsie, Vakuumsaugbiopsie)
  • geplante Brusterhaltende Operation

Ausschlusskriterien

  • nicht mikrokalkassoziiertes (intraduktales) Mammakarzinom
  • vorherige Operation (diagnostiche Exzision)
  • geplante primäre Ablatio

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Rostock

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Häufig gestellte Fragen

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Bei brusterhaltender Operation (BET) des DCIS ist die Entfernung in sano der wichtigste Prognosefaktor zur Vermeidung von Rezidiven. Die Notwendigkeit von Zweitoperationen auf Grund von R1-Resektion bei DCIS ist jedoch hoch (zw. 12-50%). In der prospektiv randomisierten interventionellen Studie in Patientinnen mit Mikrokalk-assoziiertem Ductalen Carcinoma in situ (DCIS) einschließlich invasiver Frühstadien des Mammakarzinoms soll die Anwendung eines Gewebe-Transport und Röntgen-Systems (KliniTray) vs. konventioneller intraoperativer Präparatradiographie verglichen werden. Bei einem minimalen radiologischen Resektionsrand von <5 mm erfolgt jeweils die sofortige Nachresektion. Primärer Endpunkt ist die Rate an R0-Resektionen. Die Fragestellung lautet, ob durch Anwendung des KliniTray Systems zur intraoperativen Präparatradiographie eine Senkung der R1-Resektionsrate erreicht werden kann.

Quelle

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