Beschreibung der Studie

Durch diese Studie soll der Einfluss einer Ernährunsmodifikation auf den Säure-Basen-Haushalt und die anaerobe Leistungsfähigkeit unter akuten hypoxischen Bedingungen untersucht werden. Anhand der Ergebnisse der Studie können Rückschlüsse auf praxisrelevante Ernährungsaspekte im Bergsport, v.a. im Expeditions- und Höhenbergsteigen, und im Höhentraining gezogen werden. Die Ergebnisse können weiterhin zu einer verbesserten Trainingssteuerung unter normobarer Hypoxie (z.B. in Höhenkammern) angewandt werden.

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Studiendetails

Studienziel Der 60-Sekunden Sprint Test wird in einem statischen Setting durchgeführt. Der Proband trägt einen Hüftgurt, der über ein statisches Seil an einem fixen Anschlagpunkt befestigt ist. In dem Seil ist eine Kraftmessdose integriert. Um eine anaerobe Belastung zu generieren sprinten die Probanden/innen bei maximaler Belastung (maximale Schrittfrequenz) gegen den Widerstand. Direkt vor Eintritt in die Höhenkammer sowie vor und nach der 60 Sekunden Belastungsphase werden Blutgasanalysen anhand kapillärer Blutproben (100µl) vorgenommen. Im Anschluss erfolgen Blutlaktatanalysen in den Nachbelastungsminuten 2, 5 und 7 und 10. Darüber hinaus wird der Parameter Herzfrequenz vor und direkt nach dem Sprint Test kontrolliert.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Ruhr-Universität Bochum, Institut für Sportwissenschaft, Lehrstuhl für Sportmedizin und Sporternährung

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • moderater Trainingszustand
  • guter allgemeiner Gesundheitszustand / Sporttauglichkeit

Ausschlusskriterien

  • kardiale oder pulmonalen Vorerkrankungen
  • ein Höhenaufenthalt oberhalb von 2000 m innerhalb der letzten 2 Wochen vor dem Untersuchungszeitraum
  • Krankschreibungen und akute Infekte
  • chronische Medikamenteneinnahme

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Es ist bekannt, dass die vermehrte Ventilation unter hypoxischen Bedingungen als Reaktion auf den verminderten Sauerstoffgehalt in der Atemluft zu einer respiratorischen Alkalose und im Folgenden zu einer vermehrten renalen Bikarbonatausscheidung und damit über einen reduzierten Bikarbonatgehalt im Blut zu einer verminderten Blutpufferkapazität führt. Da eine reduzierte Blutpufferkapazität sich negativ auf die Leistungsfähigkeit bei anaeroben Belastungen auswirken kann, wird in der vorliegenden Studie angestrebt, den Bikarbonatgehalt im Blut metabolisch über eine Ernährungsmodifikation zu beeinflussen. Es wird angenommen, dass eine Ernährung über vermehrt basen-bildende/alkalische Lebensmittel die verminderte anaerobe Leistungsfähigkeit unter hypoxischen Bedingungen positiv beeinflusst. Anhand der Ergebnisse der Studie können Rückschlüsse auf praxisrelevante Ernährungsaspekte im Bergsport, v.a. in den alpinen Kletterdisziplinen, und in der Umsetzung von Höhentrainingsprogrammen unter hypobarer Hypoxie, in Höhenkammern oder mit Hypoxie-Generatoren gezogen werden.

Quelle

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