Beschreibung der Studie

Der Fokus dieser Studie liegt auf den Veränderungen im Säure-Basen-Haushalt bei akuter normobarer Hypoxieexposition, z.B. Höhenaufenthalten. Es ist bekannt, dass es unter hypoxischen Bedingungen, bzw. Höhenbedingungen, zu einer respiratorischen Alkalose kommt, die die Blutpufferkapazität und damit die anaerobe Leistungsfähigkeit beeinflusst. Jedoch lassen die momentanen Angaben in der Literatur Interpretationsspielraum offen, wie lange die Dauer der Anpassungsmechanismen bei akuter Höhenexposition ist. Es jedoch beispielsweise beim Höhentraining in Höhenkammern oder akuter Höhenexposition beim Bergsteigen relevant zu wissen, in welchem Zeitfenster mit einer solchen reduzierten Bikarbonatkontration im Blut gerechnet werden muss. Anhand der Ergebnisse der Studie können Rückschlüsse auf praxisrelevante Aspekte im Bergsport, v.a. in den alpinen Kletterdisziplinen, und in der Umsetzung von Höhentrainingsprogrammen gezogen werden.

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Studiendetails

Studienziel Um Veränderungen im Säure-Basen-Haushalt zu bestimmen, werden direkt vor dem Testzeitraum eine und innerhalb des singulären 12-stündigen Testzeitraumes stündlich Blutgasanalysen anhand kapillärer Blutproben (100µl) durchgeführt. Es werden demnach 13 Blutgasanalysen durchgeführt. Gemessen werden die Blutgasparameter pH, [HCO3]-, BE and saO2. Außerdem werden die Parameter Herzfrequenz und Sauerstoffsättigung stündlich mittels Pulsoxymetrie gemessen.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 16
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Ruhr-Universität Bochum, Institut für Sportwissenschaft, Lehrstuhl für Sportmedizin und Sporternährung

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • moderater Trainingszustand
  • guter allgemeiner Gesundheitszustand / Sporttauglichkeit

Ausschlusskriterien

  • kardiale oder pulmonale Vorerkrankungen
  • Höhenaufenthalt oberhalb von 2000m innerhalb der letzten 2 Wochen vor dem Untersuchungszeitraum
  • Krankschreibungen und akute Infekte
  • chronische Medikamenteneinnahme

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Der Fokus dieser Studie liegt auf den Veränderungen im Säure-Basen-Haushalt bei akuter normobarer Hypoxieexposition bei gesunden, erwacshenen Probanden. Es ist bekannt, dass die vermehrte Ventilation unter hypoxischen Bedingungen als Reaktion auf den verminderten Sauerstoffgehalt in der Atemluft zu einer respiratorischen Alkalose führt. Diese respiratorische Alkalose erwirkt im Folgenden eine vermehrte renale Bikarbonatausscheidung und damit eine verminderte Blutpufferkapazität über einen reduzierten Bikarbonatpuffer im Blut. Jedoch lassen die momentanen Angaben in der Literatur Interpretationsspielraum offen, wie lange die Dauer dieser Anpassungsmechanismen bei akuter Höhenexposition ist. Da ein reduzierter Bikarbonatpuffer sich negativ auf die Leistungsfähigkeit bei anaeroben Belastungen auswirken kann, ist es jedoch, beispielsweise beim Höhentraining in Höhenkammern, relevant zu wissen, in welchem Zeitfenster mit einer solchen reduzierten Bikarbonatkontration im Blut gerechnet werden muss. Anhand der Ergebnisse der Studie können Rückschlüsse auf praxisrelevante Aspekte im Bergsport, v.a. in den alpinen Kletterdisziplinen, und in der Umsetzung von Höhentrainingsprogrammen in hypobarer Hypoxie und in Höhenkammern oder mit Hypoxie-Generatoren gezogen werden.

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