Beschreibung der Studie

Obwohl es viele, von Universitäten durchgeführte Studien über den Therapieerfolg von Parodontalbehandlungen gibt, besteht ein Mangel an klinischen Daten aus dem Alltag von niedergelassenen Behandlern/Praxen. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es daher, Daten über den parodontalen Behandlungserfolg aus niedergelassenen zahnärztlichen Praxen digital zu zentralisieren und pseudonymisert zu vergleichen. Die Teilnehmer bestehen dabei aus ehemaligen oder aktiven Teilnehmern des Studiengangs Master Parodontologie und Implantattherapie des Universität Freiburg. Dafür sollen nach Einverständiserklärung der Teilnehmer anonymisierte Patientendaten und pseudonymiserte Praxisdaten mittels des Programms Parostatus (Parostatus.de GmbH, Berlin) an die Klinik für Zahnerhaltungskunde & Parodontologie des Universitätsklinikums Freiburg übermittelt werden. Die Daten beinhalten den Behandlungsverlauf bezüglich verschiederner parodontaler Parameter. Mit den erhobenen und analysierten Daten soll es möglich sein ein Bild, welches den durchschnittlichen Erfolg der geschlossenen Parodontaltherapie in niedergelassenen Praxen darstellt, zu erheben. Zudem soll dabei die Funktionsfähigkeit der eingesetzen Software evaluiert werden, sowie die Meinung der teilnehmenden Zanhärzte über den Datenvergleich.

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Studiendetails

Studienziel Digitale Übertragung von Sondierungstiefen von Patienten vor und nach parodontaler Therapie (über einem Jahr Therapiedauer) und anschließende statistische Analyse.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 10
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie, Universitätsklinikum Freiburg i.Br.

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Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Aktiver oder ehemaliger postgraduierter Studierender des Master Parodontologie und Implantattherapie der Universität Freiburg
  • Einwilligung zur Teilnahme

Ausschlusskriterien

  • Parodontale Behandlungsdaten unter einem Jahr Behandlungsdauer

Adressen und Kontakt

Klinik für Zahnerhaltungskunde & Parodontologie, Freiburg im Breisgau

Ansprechpartner: Dr. Felix Mittelhamm

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Häufig gestellte Fragen

Wissenschaftliche Daten aus dem Bereich der Versorgungsvorschung sind im Fach der Parodontologie immer noch kaum vorhanden. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es daher, Daten über den parodontalen Behandlungserfolg aus niedergelassenen zahnärztlichen Praxen digital zu zentralisieren und pseudonymisert zu vergleichen. Die Teilnehmer bestehen dabei aus ehemaligen oder aktiven Teilnehmern des Studiengangs Master Parodontologie und Implantattherapie des Universität Freiburg. Dafür sollen nach Einverständiserklärung der Teilnehmer anonymisierte Patientendaten und pseudonymiserte Praxisdaten mittels des Programms Parostatus (Parostatus.de GmbH, Berlin) an die Klinik für Zahnerhaltungskunde & Parodontologie des Universitätsklinikums Freiburg übermittelt werden. Die Daten beinhalten den Behandlungsverlauf bezüglich Sondierungstiefen, Rezessionen, Bluten auf Sondieren und klinischem Attachmentlevel. Es sollen ausschließlich retrospektive Daten der letzten 12 Monate analysiert werden. Mit den erhobenen und analysierten Daten soll es möglich sein ein Bild, welches den durchschnittlichen Erfolg der geschlossenen Parodontaltherapie in niedergelassenen Praxen darstellt, zu erheben. Zudem soll dabei die Funktionsfähigkeit der eingesetzen Software evaluiert werden. Den pseudonymiserten Praxen werden zum Abschluss die Vergleichsdaten mitgeteilt und dabei der empfundene Effekt des "Benchmarking" erfragt.

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Die Ergebnisse von klinischen Studien beeinflussen die Behandlungsmethoden, mit denen Betroffene in der Gegenwart und der Zukunft behandelt werden. Daher ist es wichtig, zuverlässige Ergebnisse zu erhalten. Um zuverlässige Ergebnisse zu erhalten, müssen Studien sorgfältig geplant werden. Dazu gehört, dass die Teilnehmer vor Beginn in verschiedene Gruppen eingeteilt werden und genau definiert wird, wie die Gruppen behandelt werden. Auf diese Weise können Behandlungsmethoden unter gleichen Bedingungen miteinander verglichen werden. So kann im Anschluss der Studie eine Aussage darüber gefällt werden, welche der eingesetzten Behandlungsmethoden für die untersuchte Fragestellung am besten geeignet ist. Unabhängig davon, welcher Gruppe die Teilnehmer angehören, werden Sie intensiv durch das Studienpersonal betreut.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien