Beschreibung der Studie

Bei Patienten, die an einer sog. Patellainstabilität leiden, kommt es beim Beugen des Kniegelenks zu einem Abweichen der Kniescheibe nach außen. Dies führt zu einer Veränderung der Druckverhältnisse am Knorpel der Kniescheibe und über die Jahre zur Entwicklung einer Gelenksarthrose. Operationen haben als Ziel die Stabilisierung der Kniescheibe und die Vermeidung von Verschiebungen der Kniescheibe nach Außen und somit die Druckverhältnisse im Kniegelenk zu normalisieren. Ziel dieser Studie ist es die Auswirkung von patellastabilisierenden Operationen auf die Druckverhältnisse des Knorpels der Kniescheibe zu untersuchen und mit einer gesunden Population zu vergleichen. Es soll überprüft werden, ob durch die operative Stabilisierung der Kniescheibe wieder eine normale Druckverteilung im Kniegelenk erreicht werden kann. Die Messungen der Druckverhältnisse im Knorpel werden mittels einer modernen Magnetresonanztomographie, d.h. nicht invasiv durchgeführt.

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Studiendetails

Studienziel 4-6 Wochen vor OP und 3 Monate nach OP werden folgende Endpunkte untersucht: Bestimmung der Größe der patellofemroalen Kontaktfläche im MRT bei 0,10,20,30° Kniebeugung
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten zwischen 18 und 55 Jahren
  • Patienten mit einer patellofemoralen Kniegelenksinstabilität, d.h. nach stattgehabter Patellaluxation und persistierender subjektiver bzw. objektivierbarer Instabilität (Apprehension-Testung positiv).

Ausschlusskriterien

  • Kniegelenksarthrose >Grad 2 nach Kellgreen und Lawrence
  • Chronischer Drogenabusus
  • Künstliche Herzklappen, Herzschrittmacher oder sonstige ferromagnetische Implantate

Adressen und Kontakt

Klinik für Orthopädie Und Unfallchirurgie -Universitätsklink Freiburg, Freiburg im Breisgau

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Häufig gestellte Fragen

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Patellainstabilitäten sind korreliert mit einem Maltracking der Patella. Dies führt zu einer unphysiologischen Belastung des patellofemorlen Knorpels und muss als präarthrotischen Zustand gewertet werden. Ziel von patellastabilisiernden Operationen ist es eine Rebalancierung des Patellatrackings zu erreichen und somit möglichst wieder physiologisch Kontaktmechanismen in diesem Kniegelenksabschnitt herzustellen. Ziel der vorliegenden Studie ist es in vivo die Auswirkung von patellastabilisierenden Operationen auf den patellofemoralen Kontaktmechanismus zu untersuchen und diese mit einer gesunden Vergleichspopulation zu vergleichen.

Quelle

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