Beschreibung der Studie

Ziel der Studie ist die Prüfung eines neu entwickelten Tests der Uniklinik Köln zur Diagnostik visueller Agnosie. Visuelle Agnosie bezeichnet eine Störung des Erkennens, die in unterschiedlichen Ausprägungen vorliegen kann und sich meist auf eine bestimmte Kategorie visueller Reize bezieht. Getestet werden soll das Kölner Agnosie-Diagnostikum (KAD) an einer gesunden Stichprobe von ca. 100 ProbandInnen und einer klinischen Stichprobe aus ca. 100 PatientInnen der Uniklinik Köln. Es werden diejenigen PatientInnen in die Studie aufgenommen, die in einem Zeitraum von vier Wochen vor der Testung einen Schlaganfall erlitten oder die Diagnose Morbus Parkinson haben. Nach der Datenerhebung werden die Werte der beiden Stichproben miteinander verglichen, um so Normwerte errechnen zu können.

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Studiendetails

Studienziel Entwicklung des psychometrischen Testinstruments Kölner-Agnosie Diagnostikums (KAD). Sicherstellung der wissenschaftlichen Gütekriterien des KAD durch den Vergleich der Testergebnisse zweier Stichproben. Korrelation der Testergebnisse des KAD mit etablierten Verfahren zur Erfassung des kognitiven Leistungsniveaus (MMST; DemTect), ein soziodemographischer Fragebogen und ein Inventar zur Erfassung depressiver Symptomatik (BDI-IV). Bestimmung der diagnostischen Sensitivität und Spezifität des Tests wird eine ROC-Kurven-Analysen durchgeführt.
Status Teilnahme nicht mehr möglich
Studienphase 1
Zahl teilnehmender Patienten 200
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle AG Neuropsychologie Uniklinik Köln

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter: 18-90 Jahre, männlich und weiblich, ausreichende Deutschkenntnisse, schriftliche Einverständniserklärung durch den Patienten selbst, normaler oder korrigierter Visus, normales oder korrigiertes Hörvermögen, klinische Stichprobe: Schlaganfallpatienten innerhalb der ersten 4 Wochen nach Schlaganfall, Patienten mit Diagnose: idiopathisches Parkinson-Syndrom (Stadien II-III nach Hoehn und Yahr),

Ausschlusskriterien

  • Einschränkungen des Seh- und Hörvermögens, klinisch relevante depressive Symptomatik, aktueller oder vergangener Alkohol-, Drogen- oder Arzneimittelabusus, Vorhandensein einer höhergradigen kognitiven Beeinträchtigung, die das Testverständnis beeinträchtigt (DemTect ≤9)

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Das Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung des Kölner-Agnosie Diagnostikums (KAD) - einer psychometrischen Testbatterie zur Diagnostik und Differenzialdiagnostik visueller Agnosie. Visuelle Agnosie bezeichnet eine modalitätsspezifische Störung der visuellen Wahrnehmung, bei der, bei vollständigem Sehvermögen und uneingeschränkten kognitiven Fähigkeiten, das Erkennen von Formen, Objekten, Gesichtern, Farben oder Buchstaben beeinträchtigt ist. Die Störung kann angeboren oder erworben sein. Bis dato gibt es keinen publizierten, standardisierten Test, der die verschiedenen Formen visueller Agnosie erfasst. Um ein verbessertes Verständnis für die Beeinträchtigungen und Verhaltensweisen der Betroffenen zu fördern und die Diagnose in Therapiekonzepte integrieren zu können, ist die Entwicklung eines psychometrischen Testinstruments dringend notwendig. Das Projekt dient der Sicherstellung der wissenschaftlichen Gütekriterien des KAD durch den Vergleich der Testergebnisse zweier Stichproben. Die Ergebnisse einer gesunden Stichprobe werden mit denen einer klinischen Stichprobe aus 100 PatientInnen der Neurologie der Uniklinik Köln in Beziehung gesetzt. Zusätzlich kommen gut etablierte Verfahren zur Erfassung des kognitiven Leistungsniveaus (MMST; DemTect), ein soziodemographischer Fragebogen und ein Inventar zur Erfassung depressiver Symptomatik (BDI-IV) zum Einsatz. Die Daten werden mit den Testergebnissen des KAD korreliert und zur Bestimmung der diagnostischen Sensitivität und Spezifität des Tests wird eine ROC-Kurven-Analysen durchgeführt. Es soll eine finale Version des KAD erstellt werden.

Quelle

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