Beschreibung der Studie

Gesundheitsmanagement im Betrieb (BGM) benötigt nicht nur die Unterstützung der Führungskräfte eines Unternehmens, sondern auch deren engagiertes Mitwirken. Bei vielen der Führungskräfte besteht daher der Wunsch, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit eigener und fremder psychischer Belastung u.a. durch verbesserte Kenntnisse über psychische Gesundheit zu verbessern und mehr Sicherheit auch im praktischen, alltäglichen Umgang mit betroffenen Mitarbeitern zu gewinnen. Entsprechende Schulungen helfen hierbei, Grundverständnisse zu vermitteln und eine Enttabuisierung des Themas zu unterstützen. Gleichzeitig kann eine Psychosomatische Sprechstunde im Betrieb (PSIB) helfen, betroffenen Mitarbeitern schnellstmöglich entsprechende Hilfe zukommen zu lassen. Ein solches kombiniertes Angebot (spezifische FK-Schulung plus Sprechstunde im Betrieb) wird seit Anfang 2016 schrittweise, bei einem großen Unternehmen im Raum Stuttgart, im Rahmen einer Gesamtbetriebsvereinbarung aufgebaut. Die vorliegende Studie untersucht den Einführungsprozess anhand gängiger Erhebungsmethoden, wie Fragebögen und qualitativen Interviews, über den Zeitraum eines Jahres. Hierfür sollen die Teilnehmer der bzgl. ihrer persönlichen Erfahrungen mit den Interventionen sowie zu möglichen Veränderungen ihres Wissensstands bzw. ihres Gesundheitszustandes befragt werden.

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Studiendetails

Studienziel Erhoben werden Daten zu den Zeitpunkten T1 (direkt vor/nach der Intervention), T2 (3 Monate follow-up) und T3 (12 Monate follow-up). Gruppe 1 (T1 & T3): Veränderungen von Wissen und Einstellungen bzgl. psychischer Erkrankungen. Fragebogenerhebung (MAKS, Soziale Distanzskala, Einzelitems) und Erfahrungen mit dem Implementierungsprozess (qualitatives Interview) Gruppe 2 (T1, T2 & T3): Identifizierung von Veränderungen seit dem Gespräch (bezüglich Erkrankungsschwere, Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit). Fragebogenerhebung (WAI, PHQ, SF-12, MABI, IS) und Erfahrungen mit dem Implementierungsprozess (qualitatives Interview) Gruppe 3 (T3): Erfahrungen mit dem Implementierungsprozess (qualitatives Interview)
Status Teilnahme nur nach Einladung
Zahl teilnehmender Patienten 150
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Karl-Schlecht-Stiftung
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Gruppe 1: Teilnehmer einer Schulung zur psychischen Gesundheit im Erhebungszeitraum mit Personalverantwortung
  • Gruppe 2: Besuch der psychosomatischen Sprechstunde im Erhebungszeitraum
  • Gruppe 3: Involvierung im Implementierungsprozess der Maßnahmen

Ausschlusskriterien

  • Teilnehmer von nicht in der Vereinbarung eingeschlossenen Standorten

Adressen und Kontakt

Bosch, Stuttgart

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Häufig gestellte Fragen

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Eine wachsende Zahl empirischer Studien legt nahe, dass psychosoziale Arbeitsbedingungen ein zusätzliches Risiko für die seelische Gesundheit, insbesondere Depression, darstellen. Nach Hochrechnungen der WHO werden depressive Störungen bis zum Jahr 2030 die führende Ursache für Krankheitslasten in einkommensstarken Ländern sein (Mathers & Loncar 2006). Die Früherkennung und Bekämpfung von individueller Stressbelastung am Arbeitsplatz als mögliche Ursache von seelischen Erkrankungen wie Depressionen gewinnt daher zunehmend an Bedeutung. Obgleich es eine Vielzahl von Ansätzen zur Stressreduktion und bestmöglichen Vermeidung von psychischen Erkrankungen in Betrieben gibt, existieren nur wenige wissenschaftlich evaluierte Evaluationen solcher Initiativen. Die vorliegende Studie soll innovative Gesundheitsförderung im Betrieb im Bereich psychische Erkrankungen mit wissenschaftlich qualitativ hochwertigen und gleichzeitig in der Praxis akzeptierten Evaluationsmethoden kombinieren. Hierfür greift sie auf gängige Fragebogeninstrumente und qualitative Interviews zurück, welche den Implementierungsprozess über den Zeitraum eines Jahres begleiten und untersuchen sollen.

Quelle

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