Beschreibung der Studie

Die Studie dient der Untersuchung des Zusammenhangs zwischen körperlicher Aktivität und Lebensqualität, Beschwerden und Entzündungsnachweis bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen.

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Studiendetails

Studienziel Charakterisierung der habituellen körperlichen Aktivität bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen anhand Fragebögen PRO-2 sowie HBI/SCDAI (M. Crohn) und SSCAI (Colitis ulcerosa).
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Medizinische Hochschule Hannover

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Männliche und weibliche Patienten im Alter von ≥18 Jahren
  • Vorbekannte chronisch entzündliche Darmerkrankung (> 3 Monate)
  • Zugehörigkeit zu einem Kollektiv
  • CED mit moderat – hoher klinischer Aktivität
  • CED in Remission
  • Schriftliche Einwilligung des Patienten nach erfolgter Aufklärung

Ausschlusskriterien

  • Begleiterkrankung, die nach Prüfarzturteil die körperliche Aktivität von sich aus signifikant einschränkt (z. B. kardiopulmonal, Bewegungsapparat)
  • Erkrankungen, die es dem Betreffenden nicht erlauben, Wesen und Tragweite sowie mögliche Folgen der klinischen Prüfung abzuschätzen
  • Anzeichen darauf, dass der Patient den Prüfplan voraussichtlich nicht einhalten wird (z. B. mangelnde Kooperationsbereitschaft)

Adressen und Kontakt

Medizinische Hochschule Hannover, Hannover

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Häufig gestellte Fragen

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Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) im engeren Sinne. In der westlichen Welt zeigte sich in den letzten Jahrzehnten ein deutlicher Anstieg der Inzidenzrate von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen [1]. Betroffene Patienten leiden unter einer chronisch rekurrenten Erkrankung, welche zeitlebens besonderer medizinischer Betreuung bedarf und somit einen zunehmenden Kostenfaktor im Gesundheitssystem einnimmt. Im Vergleich zur Normalbevölkerung zeigen die Betroffenen eine erhöhte Morbiditäts- sowie Mortalitätsrate [2] sowie ein signifikantes, 2-3fach erhöhtes Risiko für die Entwicklung von colorektalen Karzinomen [3], und dies auch in jüngeren Jahren [4]. Bis heute erscheint die Pathogenese der Erkrankungen nicht gänzlich verstanden, wenn auch bereits viele Immunkaskaden im Rahmen der autoimmunen Genese in den letzten Jahrzehnten dargestellt werden konnten. Bereits bekannte genetische Prädispositionen für die Entstehung einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung reichen jedoch bei weitem nicht aus, um die geographischen Unterschiede der CED-Inzidenzraten umfassend zu erklären, sodass Umweltfaktoren ebenso eine Rolle in der Pathogenese der CED zu spielen scheinen. Bekannte Umweltfaktoren, welche eine CED Entstehung begünstigen sind bereits zum Teil bekannt: Nikotinabusus, nicht-steroidale Antirheumatika, Stress, psychologische Einflussfaktoren wie bspw. Depression [5]. Weitere aktuell diskutierte Umweltfaktoren umfassen die Hypovitaminose D [6] sowie mangelnde körperliche Aktivität [7].

Quelle

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