Beschreibung der Studie

Patienten mit OSA/OSAS (obstruktiver Schlafapnoe) zeigen perioperativ ein erhöhtes Risiko insbesondere respiratorischer Komplikationen. Dabei kann es postoperativ vermehrt zu lebensbedrohlichen Atemwegsobstruktionen kommen. Als Ursachen gelten ein REM-Rebound und die Analgesie mittels Opioiden. Aufgrund der zumeist geringen Evidenzlage basieren der aktuellen Empfehlungen zumeist auf Expertenmeinungen. Mit dem Ziel einer optimierten Patientensicherheit sollen Patienten präoperativ mittels Algorhitmen auf OSA/OSAS überprüft und postoperativ einer standardisierten Versorgung zugeführt werden. Hierfür soll ein bereits konsentierter Gesamt-Algorhitmus in den klinischen Ablauf integriert und auf Effizienz überprüft werden.

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Studiendetails

Studienziel Ressourcenverbrauch
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinik und PK für Anästhesiologie und Intensivtherapie, Universitätsklnikum Leipzig

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • OSA-Patienten, Patienten mit Verdacht auf OSA

Ausschlusskriterien

  • Ablehnung der Teilnahme an der Studie; inadäquate Sprachkenntnisse; kognitive Unfähigkeit, den Hintergrund der Studie zu verstehen (z.B. Demenz, etc.)

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Leipzig

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Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Im Vorfeld wurde eine SOP (Standard Operating Procedure) zum Thema „Standardisierung der postoperativen Versorgung von Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe im Aufwachraum“ formuliert und konsentiert, geltend für alle erwachsenen Patienten mit OSA und Verdacht auf OSA. In einem ersten Schritt soll die Anzahl der postoperativen OSA-Patienten im Aufwachraum (AWR) und der PostAnesthesiaCareUnit (PACU) retrospektiv für einen Zeitraum von drei Monaten anhand von Protokollen ermittelt werden. Die Angaben zur Krankengeschichte, Medikation, Schlaflaborbefunde (falls vorhanden), CPAP-Therapie, Anzeichen für Atemwegsprobleme, werden hierfür anonymisiert erhoben (Gruppe: Prä-SOP). Datengrundlagen sind die elektronische Patientenakte (SAP) und das Anästhesieprotokoll (COPRA). Zudem soll der pflegerische Personalaufwand in AWR/PACU für die jeweiligen OP-Tage anhand der Dienstpläne ermittelt werden. In einem zweiten Schritt wird die SOP und in die klinische Routine implementiert. Die Anzahl der nun folgenden postoperativen OSA-Patienten werden für einen Zeitraum von weiteren drei Monaten prospektiv dokumentiert. Hierfür erfolgen im Bereich Anästhesieambulanz die präoperative Aufklärung und Einwilligung der Patienten in die Studien. Falls sich der Verdacht einer OSA erst intraoperativ ergibt und der Patient vorsorglich wie ein OSA-Patient behandelt werden soll, erfolgt die Aufklärung und Einwilligung des Patienten am Folgetag durch einen in die Studie eingebundenen Arzt. Die Angaben zur Krankengeschichte, Medikation, Schlaflaborbefund (falls vorhanden), CPAP-Therapie werden prospektiv erhoben und anonymisiert (Gruppe: Post-SOP). Zudem wird der pflegerische Aufwand erhoben. Schliesslich wird in einem Prä-post-Vergleich die SOP auf klinische Praktikabilität und Effizienz beurteilt.

Quelle

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