Beschreibung der Studie

Typ 2 Diabetiker haben ein 2fach erhöhtes Risiko, an einer Depression zu erkranken. Sie haben dann eine schlechtere Blutzuckerkontrolle, ein erhöhtes Risiko für Komplikationen, Übergewicht und eine reduzierte Lebensqualität. Strukturierte Diabetesschulungen werden in der Diabestestherapie routinemäßig angeboten. Bislang gibt es keine Schulungsprogramme für Patienten mit Diabetes Typ 2 und Depression. Es stellt sich die Frage, ob eine Diabetesschulung mit Elementen der Problemlösetechnik einer Standardschulung überlegen ist. Ein solches Schulungsprogramm soll aus bestehenden Programmen heraus entwickelt und im Rahmen einer Studie überprüft werden. Untersucht werden Schulungserfolg, Machbarkeit und Akzeptanz bei den Patienten. Außerdem werden die Veränderungen des HbA1c-Werts und die depressive Symptomatik überprüft.

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Studiendetails

Studienziel Diabeteswissen, gemessen mit dem Fragebogen zu Diabeteswissen (DKQ) T0 - T1 - T2 (Baseline - Ende der Schulung nach 12 Wochen - Follow-Up 3 Monate nach Ende der Intervention)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Nachwuchsakademie Versorgungsforschung Baden-Württemberg, Abteilung Allgemeinmedizin & Versorgungsforschung

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diabetes mellitus Typ 2
  • HbA1c > 7% und ≤ 10,5%
  • Stabile antidiabetische Medikation über 3 Monate
  • Leichte bis mittelschwere Depression (ICD)
  • Ausreichende Deutschkenntnisse

Ausschlusskriterien

  • Akute Suizidalität
  • Anamnese von psychotischen Symptomen, bipolaren Störungen, organischen Hirnerkrankungen, Diagnose anderer Achse-I-Störungen
  • Derzeitige Psychotherapie oder psychiatrische Behandlung
  • Terminale Erkrankungen
  • Therapie mit kurzwirksamem Insulin (SIT oder ICT)
  • Diabetes mellitus Typ 1
  • Blutzuckerentgleisung, die eine Therapieintensivierung benötigt, um akute Komplikationen (z. B. hyperosmolares Koma) zu vermeiden
  • Nüchternblutzucker ≥ 270 mg/dl

Adressen und Kontakt

Abteilung Endokrinologie und Diabetologie, Freiburg im Breisgau

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Häufig gestellte Fragen

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Ziel: Bislang gibt es keine spezialisierten strukturierten Diabetes-Schulungsprogramme für Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und komorbider Depression. Eine effektive Behandlung beider Erkrankungen ist essentiell. Da strukturierte Diabetesschulungen in der Nationalen Versorgungsleitlinie die Basis der Behandlung von Patienten mit Diabetes mellitus Typ2 darstellen und für Problem Solving eine gute Evidenz existiert, soll im Rahmen dieser Pilotstudie eine spezifische Diabetesschulung unter Einbeziehung von Elementen des Problem Solving für Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und komorbider Depression im Vergleich zu einer Standard-Diabetikerschulung hinsichtlich Schulungserfolg, Machbarkeit und Akzeptanz bei den Patienten untersucht werden. Design: monozentrische, randomisierte kontrollierte Studie Intervention: Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und komorbider leichter oder mittelschwerer Depression erhalten ein spezifisches Schulungsprogramm mit Problem Solving Elementen (1 Sitzung à 90 Minuten pro Woche über 12 Wochen in einer Gruppe bestehend aus 4-8 Personen). Teilnehmer: Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 und komorbider leichter oder mittelschwerer Depression, die über die Abteilung Endokrinologie/Diabetologie des Universitätsklinikums Freiburg und über das Diabetesnetz Breisgau e. V. rekrutiert werden. Datenerhebung: bei Einschluss (= Baseline), nach der Schulung (12 Wochen) und 3 Monate nach Ende der Schulung (Follow-Up)

Quelle

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