Beschreibung der Studie

Es soll die kurz- und mittelfristige Wirkung einer kathetergestützten Herzklappenrekonstruktion oder -Ersatzes auf verschiedene Eigenschaften der Hämodynamik, wie Blutdruck, Gefäßwiderstand, Pulswellengeschwindigkeit und andere geprüft werden. Dabei werden bei Patienten welche in der medizinischen Routine eine interventionelle Mitralklappenrekonstruktion (MitraClip) oder einen interventionellen Aortenklappenersatz (TAVI) erhalten oben genannte Parameter nicht-invasiv mittels Messung am Oberarm bestimmt. Vorher wird eine Qualitätssicherunger dieser Messmethode in Patienten, welche routinemäßig eine Linksherzkatheteruntersuchung erhalten, durchgeführt.

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Studiendetails

Studienziel Ziel der Studie ist es, das Verständnis für die kurz- bis mittelfristigen hämodynamischen Veränderungen in Patienten mit interventioneller Klappenrekonstruktionen und Klappenersatzverfahren zu verbessern. Durch Vergleich von Baseline-Parametern der ärztlichen Routine und klinischer EInschätzung der Patienten soll eine bessere Risikostratifizierung des Kollektivs hinsichtlich periprozeduralen Komplikationen und Outcome möglich werden.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 450
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Medizinische Klinik III, Herzzentrum des Universitätsklinikums Köln, Hypertoniezentrum

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • positive Einwilligung,
  • geplante TAVI oder
  • geplanter MitraClip oder
  • geplante Linksherzkatheteruntersuchungen

Ausschlusskriterien

  • Kontraindikationen gegen simultane Blutdruckmessung an beiden Armen (Dialyseshunt, Z.n. Mamma-CA...)
  • systolische Blutdruckdifferenz beider Arme >15 mmHg

Adressen und Kontakt

Herzzentrum, Köln

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Vitien der Aorten- und Mitralklappe sind ein häufiges Krankheitsbild der Kardiologie und gehen mit einer deutlich erhöhten Morbidität und Mortalität einher. Bei fortgeschrittener Erkrankung kommt es zu Zeichen der Herzinsuffizienz und einem pathophysiologischen Teufelskreis, welcher konsekutiv die Herzleistung vermindert und innerhalb von Wochen bis Monaten zum Kreislaufversagen führen kann. Therapeutisches Mittel der Wahl stellt die konventionelle Operation dar. Für alte und multimorbide Patienten jedoch ist dies mit einer hohen perioperativen Mortalität und prolongierter Hospitalisierung verbunden, so dass die Indikation für einen interventionellen Klappenersatz bei Aortenklappenstenose, beziehungsweise für eine interventionelle Klappenrekonstruktion bei Mitralklappeninsuffizienz besteht. Das vorliegende Forschungsvorhaben hat zum Ziel, die akuten und kurz-mittelfristigen hämodynamischen Veränderungen im Rahmen einer interventionellen Mitralklappenrekonstruktion, beziehungsweise des Aortenklappenersatzes zu untersuchen. Dadurch soll ein besseres Verständnis der Klappenintervention auf entscheidende hämodynamische Parameter erlangt werden, welche bisher fast ausschließlich invasiv erhoben wurden. Diese Daten können helfen eine bessere Risikostratifizierung der Patienten anhand der präinterventionellen Daten durchzuführen und zu einer höheren Versorgungsqualität und möglicherweise einer geringeren Ereignisrate zu gelangen. . Perspektivisch kann somit eine Entscheidungshilfe geschaffen werden, um intraprozedural anhand hämodynamischer Surrogatparameter das Outcome des Patienten individuell positiv zu beeinflussen. Mit der nichtinvasiven Pulswellenanalyse mittels Manschettenmessung am Oberarm steht uns ein validiertes und leicht anwendbares Messverfahren für diese Aufgaben zur Verfügung. Durch dieses Verfahren kann umfassend die Hämodynamik des individuellen Patienten abgebildet werden, insbesondere durch die Abschätzung des zentralen Blutdrucks, Herzzeitvolumens und des peripheren Widerstandes. Eine zusätzliche Belastung für die Patienten entsteht nur durch ein Blutdruckmessung am Oberarm.

Quelle

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