Beschreibung der Studie

Bei dem vorliegenden Forschungsprojekt handelt es sich um ein Register, welches Patienten mit schwer einstellbarem Bluthochdruck einschließt. Ziel dieses Registers ist es, Routine-Daten der Versorgung dieser Patienten zu dokumentieren und wissenschaftlich zu analysieren. Aufgrund der engmaschigen Betreuung erhoffen wir ein besseres Verständnis des schwer einstellbaren Bluthochdrucks zu erhalten; insbesondere über dessen Häufigkeit, Risikofaktoren, Folgeerkrankungen und Konsequenzen. Desweiteren können verschiedene Therapiestrategien verglichen werden. Dies kann zukünftig zu einer besseren und individuelleren Versorgung von Patienten mit schwer einstellbarem Bluthochdruck führen. Von großer Wichtigkeit ist die korrekte Identifikation dieser Patienten. Da durch unregelmäßige Medikationseinnahme eine Therapieresistenz vorgetäuscht sein kann, nutzen wir routinemäßig die Bestimmung von Medikamentenspiegeln für die Diagnosestellung. Zusätzlich müssen Erkrankungen, welche den Blutdruckerhöhen (Hormonstörungen, Nierenerkrankungen, schlafbedingte Atmungsstörungen, und andere) ausgeschlossen werden. Das Universitäre Hypertoniezentrum Köln ist besonders für dieses Forschungsprojekt geeignet aufgrund der hohen Anzahl der Patienten mit schwer einstellbarer Hypertonie und der Möglichkeit der interdisziplinären, engmaschigen Betreuung.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Es bestehen keine primären Endpunkte. Es erfolgt über den Verlauf der Therapie eine Dokumentation der anonymisierten Daten im Rahmen der ärztlichen Routine in Form eines Registers
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 1000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Medizinische Klinik III, Universitätsklinikum Köln, Hypertoniezentrum

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alle Patienten des Universitären Hypertoniezentrums Köln, welche eine therapierefraktäre, arterielle Hypertonie nach Definition der aktuellen Leitlinien aufweisen, werden eingeschlossen.

Ausschlusskriterien

  • Das nicht-Vorliegen einer therapierefraktären, arteriellen Hypertonie
  • Alter unter 18 Jahre

Adressen und Kontakt

Hypertoniezentrum, Köln

Vielen Dank! Wir haben Ihnen die angeforderten Kontaktdaten aus Köln via E-Mail geschickt.

Bitte überprüfen Sie auch Ihren SPAM Ordner.

Wenn Sie weitere Fragen haben sollten, helfen wir Ihnen gerne. Unsere E-Mail-Adresse lautet kontakt@viomedo.de. Schreiben Sie uns Ihre Anregungen, Fragen und Tipps – auch Kritik und Probleme können Sie gerne äußern.

Erhalten Sie die Kontaktdaten

Wir senden Ihnen die Kontaktdaten der Klinik und Informationen über mögliche nächste Schritte auf Ihre E-Mail-Adresse

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Durch das Absenden erkläre ich mich ausdrücklich damit einverstanden, dass Viomedo meine Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, verarbeitet, um mir die Kontaktdaten der Studie zuzusenden und um mir Informationen (z.B. über klinische Studien) per E-Mail zuzusenden. Mein Einverständnis kann ich jederzeit widerrufen. Die Datenschutzerklärung, insbesondere die Hinweise zum Anfordern von Kontaktdaten und zum Studienberater, habe ich zur Kenntnis genommen.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Das beantragte Forschungsprojekt beschreibt ein Register, in dessen Rahmen Daten der klinischen Routine von Patienten mit Verdacht auf therapierefraktäre Hypertonie dokumentiert werden sollen. Ziel ist es, empirische Daten durch die leitliniengerechte Behandlung von Patienten zu erhalten und wissenschaftlich hinsichtlich Prävalenz, Risikofaktoren und Folgen auszuwerten. Dadurch soll ein besseres Verständnis der therapierefraktären arteriellen Hypertonie erlangt werden und über die Auswertung möglicherweise ein Ansatz zur zielgerichteten Therapie im individuellen Patienten gefunden werden. Unerlässlich dabei ist eine zuverlässige Prüfung der Medikamentenadhärenz mittels Medikamentenspiegelbestimmung zur Identifikation von Adhärenzproblemen und echter therapierefraktärer Hypertonie. Dazu gehört ebenso die Diagnostik zum Ausschluss einer sekundären arteriellen Hypertonie. Hierdurch können neue Ansätze zur Verbesserung der Adhärenz gefunden werden und insgesamt aufgrund individuell verbesserter Therapie eine Senkung des cardiovasculären Risikoprofils in Patienten mit therapierefraktärer Hypertonie erreicht werden. Gerade das Hypertoniezentrum Köln eignet sich für dieses Projekt aufgrund der hohen Prävalenz an Patienten mit Verdacht auf therapierefraktäre Hypertonie

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.