Beschreibung der Studie

Der Hintergrund der Studie war, dass Brustkrebspatientinnen nach ihrer Diagnose einem hohen psychischen Disstress ausgesetzt sind, was oft zu Angst, Depression und Hilflosigkeit führt. Dies wirkt sich natürlich negativ auf die Lebensqualität der Patientinnen aus. Selbst wenn die Therapie beendet ist und erfolgreich war, bleibt die emotionale Belastung weiterhin präsent, weshalb wir mit der Heinzelmännchen Studie versuchen wollten die Lebensqualität der Patientinnen durch ein gezieltes Bewegungstraining zu verbessern. Die Studie wurde an Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Therapie (Operation, Chemo etc.) durchgeführt und beinhaltete ein Bewegungstraining, was sich an die Kampfkunst Kyusho Jitsu anlehnt. Dies eignet sich besonders gut, da die sonst dominierenden kämpferischen Aspekte eines Kampfkunsttrainings hier eher zweitrangig sind. Bei dieser Sportart geht es vielmehr darum Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen und die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen. Weiterhin wurden Kraft- und Dehnübungen mit Atem und Meditationstechniken kombiniert, um ein möglichst ganzheitliches Training zu gewährleisten. Ebenfalls gab es die Möglichkeit in Einzelsitzungen die Energiearbeit (das Qi) zu vertiefen. Unsere Hypothese war, dass so ein ganzheitliches Training sich positiv auf Lebensqualität, Aktivitätsniveau, Stress und Selbstwirksamkeit auswirkt und Depression vermindert.

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Studiendetails

Studienziel Die Lebensqualität der Patientinnen wird mit dem EORTC (European Organization for Research and Treatment of Cancer) Quality-of-Life Questionnaire “QLQ-C30” und “BR 23“ zu Beginn der Studie (Baseline) nach 12 (T1), nach 24 (T2), 28 (T3), 40 (T4) und 52 Wochen (T5) gemessen.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Deutsche Sporthochschule Köln
Weitere Informationen Studienwebseite

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Mamma-Karzinom bei weiblichen Patientinnen, max. 6 Monate nach Abschluss der medizinischen Therapie
  • schriftliche und gültige Einverständniserklärung der Patientin
  • Alter > 18 Jahre
  • Hb > 9 g/dl
  • EF > 60%
  • FEV1 > 50%

Ausschlusskriterien

  • Patientinnen mit Metastasen
  • Frauen , deren letzte Chemotherapie oder Operation nicht länger als 6 Monate zurück liegt
  • Schwere internistische, neurologische und orthopädische Erkrankung, die eine sportliche Intervention ausschließen,
  • insbesondere:
  • Klinisch manifeste Herzinsuffizienz (NYHA III-IV)
  • Respiratorische Partial- oder Globalinsuffizienz
  • Dauerhafte Thrombozytopenien <10.000/µl, z.B. therapierefraktäre Autoimmunthrombozytopenien.
  • Angeborene oder erworbene Thrombozytopathien oder Gerinnungsstörungen.
  • Symptomatische KHK
  • Schwere therapierefraktäre Hypertonie
  • Nicht einstellbare COPD
  • Unkontrolliertes zerebrales Krampfleiden
  • Schwere psychische Erkrankung, die eine sportliche Intervention
  • ausschließen
  • Medizinische oder psychische Verfassung, die es nicht zulässt,
  • dass der Patient an der Studie teilnimmt oder eine rechtskräftige
  • Unterschrift der Einverständniserklärung leistet
  • fehlende Bereitschaft zur Speicherung und Weitergabe der
  • persönlichen Krankheitsdaten im Rahmen des Protokolls
  • Teilnahme an einer anderen Studie mit körperlicher Aktivität

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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In einer randomisierten, kontrollierten Interventionsstudie soll ein ganzheitlich orientiertes Trainingsprogramm, das der Kampfkunst „Kyusho Jitsu“ anlehnt auf den primären Endpunkt (Lebensqualität) bei Brustkrebspatientinnen in der Nachsorge überprüft werden. Als sekundäre Studienziele wird der Einfluss der Trainingsintervention auf das körperliche Aktivitätsniveau, die Aufmerksamkeit, die Stressbelastung, die Neigung zu depressiver Verstimmung und zu Angstzuständen untersucht.

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