Beschreibung der Studie

Bei Patienten auf der Intensivstation werden regelmäßig Maßnahmen durchgeführt, welche den Patienten Schmerzen bereiten könnten (z.b. Drehen im Bett, Absaugen von Sekret aus einem Beatmungstubus etc.). Im Rahmen dieser Studie untersuchen wir verschiedene Verfahren, mit denen vor Durchführung solcher Maßnahmen vorhergesagt werden soll, ob diese Maßnahmen für den Patienten schmerzhaft sind und ob die bereits gegebene Menge an Schmerzmitteln ausreicht. Anhand solcher Verfahren könnte in Zukunft bereits vor einer schmerzhaften Maßnahme genau eingeschätzt werden, wie viel zusätzliches Schmerzmittel notwendig ist und somit vermeiden, dass Schmerzmittel über- oder unterdosiert werden. Die im Rahmen dieser Studie untersuchten Verfahren zur Messung und Vorhersage von Schmerzen sind der "Pupillendilatationsreflex" (Über ein Gerät gemessene Veränderungen der Pupillengröße des Auges als Reaktion auf einen kurzen elektrischen Schmerzreiz am Arm), der "Nozizeptive Flexorenreflex" (Über ein Gerät gemessene Muskelreaktionen des Beines auf einen kurzen elektrischen Schmerzreiz am Außenknöchel des Fußes) sowie verschiedene Checklisten, die eine Einschätzung der Schmerzen des Patienten durch Beobachtung bestimmter Körperreaktionen erlauben.

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Studiendetails

Studienziel 1.Unterschied der Beatmungsdauer zwischen Patienten die klinische Reaktionen während der Durchführung potentiell schmerzhafter Interventionen aufweisen und Patienten welche keine solche Reaktionen aufweisen.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 1100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Charité Campus Charité Mitte

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Beatmeter Patient auf der Intensivstation
  • Unfähigkeit zur bewussten Mitteilung von Schmerzen aufgrund von Analgosedierung oder quantitativer oder qualitativer Bewusstseinstörungen
  • Durchführung potentiell schmerzhafter diagnostischer, therapeutischer oder pflegerischer Maßnahmen

Ausschlusskriterien

  • Keine

Adressen und Kontakt

Charité - Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Anästhesiologie mit Schwerpunkt operative Intensivmedizin, Campus Charité Mitte und Campus Virchow Klinikum, Berlin

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Häufig gestellte Fragen

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Im Rahmen dieser Beobachtungsstudie soll untersucht werden, ob klinische Analgesiescores, der Pupillendilatationsreflex und/oder der nozizeptive Flexorenreflex in der Lage sind Schmerzreaktionen auf schmerzhafte Maßnahmen an Patienten auf der Intensivstation vorherzusagen und ob das Auftreten von Schmerzreaktionen das klinische Outcome der Patienten beeinflusst.

Quelle

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