Beschreibung der Studie

Erfassung der Sturzangstprävalenz zum Aufnahmezeitpunkt in der Akutgeriatrie und Überprüfung der Sturzangständerung im Verlauf eines akutgeriatrischen Aufenthaltes

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Studiendetails

Studienziel Prävalenz der Sturzangst unter stationär akutgeriatrsichen Patienten > 70 Jahre
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 500
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Schwerpunkt Klinische Altersforschung, Klinik II für Innere Medizin der UKK und Klinik für Geriatrie am St.Marien Hospital

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einschlusskriterien:
  • Schriftliches Einverständnis
  • In stationär geriatrischer Behandlung befindlich
  • Alter > 70 Jahre

Ausschlusskriterien

  • Ausschlusskriterien:
  • Teilnahme an einer anderen Studie
  • Fehlendes schriftliches Einverständnis
  • Alter < 70 Jahre

Adressen und Kontakt

Schwerpunkt Klinische AltersforschungKlinik II Innere MedizinUniklinik Köln, Köln

Ansprechpartner: Dr. med. Gabriele Röhrig

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Häufig gestellte Fragen

Hintergrund: Stürze sind im höheren Lebensalter ein nachhaltiges Problem für Selbständigkeit und Alltagskompetenz. Sturzangst schränkt die Mobilität der betroffenen Patienten ein und eröffnet einen Circulus vitiosus in Bezug auf immobilitätsbedingten weiteren Muskelkraftabbau, Zunahme von Gangunsicherheit, Zunahme von Sturzangst und dadurch weitere Mobilitätsbeschränkung. Eine Erfassung der Sturzangst ist durch das etablierte Screeningtool falls efficacy scale-international version (FES-I) möglich, bisher jedoch noch kein fester Bestandteil des comprehensive geriatric assessment (CGA). Auch ist bis heute unklar ob sich eine akutgeriatrsiche Komplexbehandlung (GKB) auf das Ausmass der Sturzangst auswirkt Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass ergotherapeutische Ansätze einen sturzangstreduzierenden Effekt aufweisen. Vor diesem Hintergrund ist es von Interesse eine mögliche Einflussnahme einer GKB auf durch FES-I eine dokumentierte Sturzangst zu untersuchen Methodik: Im Rahmen der geplanten Studie soll die Sturzangstprävalenz zum Aufnahmezeitpunkt in dei Geriatrie bei insgesamt 500 stationär akutgeriatrischen Patienten in einem Rekrutierungszeitraum von 3 Monaten erfasst werden. Bei Patienten mit dokumentierter Sturzangst wird dann vor Entlassung der FES-I noch einmal erhoben um eine mögliche Einflussnahme durch die GKB untersuchen zu können Studienziele: Hauptziel: Erfassung der Sturzangstprävalenz bei stationär akutgeriatrischen Patienten > 70 Jahre Nebenziele: 1. Entwicklung der Sturzangst nach abgeschlossener GKB bei Patienten, die bei Aufnahme in die Geriatrie Sturzangst zeigten 2. Assoziation der Sturzangst mit Sturzursache, Medikation, Vorerkrankungen und mit Änderung der Assessmentergebnisse

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien