Beschreibung der Studie

Unser Riechsinn hat erhebliche Bedeutung im täglichen Leben. Er warnt uns vor Gefahren, lässt das Essen schmecken, hat Bedeutung bei der Partnersuche und der Fortpflanzung. Der Verlust des Riechvermögens geht daher mit einem erheblichen Verlust an Lebensqualität einher. Ziel dieser Studie ist es, die mit dem Riechverlust einhergehenden Einschränkungen im alltäglichen Leben mittels eines einfachen Fragebogens zu erfassen. Gleichzeitig sollen repräsentative Punktwerte für die verschiedenartigen Schweregrade der Riechstörung und die unterschiedlichen Diagnosen ermittelt werden In die Studie werden insgesamt 800 Patienten mit Riechstörungen verschiedener Ursachen eingeschlossen, welche in den Riech- und Schmecksprechstunden verschiedener HNO-Kliniken rekrutiert werden.

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Studiendetails

Studienziel Ziel der Studie ist die Erfassung der Lebensqualität von Patienten mit Riechstörungen unterschiedlicher Genese mithilfe eines Fragebogens.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 800
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle TU DresdenUniversitätsklinikum

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Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit Riechstörung postviraler, posttraumatischer, sinunasaler, idiopathischer oder kongenitaler Genese

Ausschlusskriterien

  • Patienten mit dementiellen bzw. neurodegenerativen Erkrankungen

Adressen und Kontakt

HNO-Klinik, Jena

Ansprechpartner: PD Dr. med. Antje Hähner

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HNO-Klinik, Köln

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HNO-Klinik, Heidelberg

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HNO-Klinik, Dresden

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HNO-Klinik, Marburg

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Berlin

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Häufig gestellte Fragen

In der geplanten Untersuchung soll die Lebensqualität von Patienten mit Riechstörungen mithilfe eines Fragebogens in einer großen Patientengruppe erfasst werden. Basierend auf den parallel erhobenen Untersuchungsdaten zur Schwere der Riechstörung wird eine Aufstellung repräsentativer Fragebogenwerte für unterschiedliche Ausprägungen des olfaktorischen Defizits angestrebt.

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien