Beschreibung der Studie

Das Ziel der Studie ist es, zu erfahren, ob sich durch Beobachtung positiver Behandlungseffekten bei anderen Patienten, die Effekte dieser gleichen Behandlungen bei dem Beobachter (soziales Lernen) verbessern lassen. Hierfür sollen Patienten mit chronischen Rückenschmerzen, die in der Schmerzambulanz des UKEs in Behandlung sind, rekrutiert werden. Sie erhalten während der Studie weiterhin ihre normale leitliniengerechte Behandlung. In einer experimentellen Anordnung wird eine Beobachtungssituation für den Patienten hergestellt. Der Patient wird in der Ambulanz mit einem Simulationspatienten in eine Gesprächsituation gebracht. Dieser berichtet sehr positiv vom Erfolg seiner Behandlung, dies ist gleiche, die der Patient erhalten wird. Die Patienten (Probanden) werden unmittelbare Beobachter dieses Szenarios, in dem er bzw. sie positive Informationen über ihre nachfolgende Behandlung erhalten werden. Es soll geprüft werden, ob sich die Behandlung der Patienten durch die Beobachtung positiver Behandlungseffekte im Vergleich zur Beobachtung neutraler Behandlungseffekte (Kontrollgruppe) beeinflussen lässt.

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Studiendetails

Studienziel Schmerzrating: Numerische Rating Skala (NRS) 0-10, Prä, Post, 2 Wochen-Follow up
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 44
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
Zentrum für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Klinik und Poliklinik für AnästhesiologieBereichs Schmerzmedizin und Schmerzpsychologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit chronischen Rückenschmerzen, in laufender Behandlung der Schmerzambulanz des UKE, laufende Medikation: Amitriptylin.

Ausschlusskriterien

  • Ausschlusskriterien sind akute oder chronische psychische Störungen (nach DSM-IV bzw. DSM-V), unzureichende Deutschkenntnisse oder Beeinträchtigungen der Lesefähigkeit, kognitive Beeinträchtigung sowie die Einnahme von Medikamenten, die das Bewusstsein verändern.

Adressen und Kontakt

Zentrum für Anästhesiologie und Intensivmedizin 
Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie 
Bereich Schmerzmedizin und Schmerzpsychologie, Hamburg-Eppendorf

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Häufig gestellte Fragen

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In einer doppelblinden, randomisierten Kontrollstudie werden 44 chronische Rückenschmerzpatienten rekrutiert, die auf das Antidepressivum Amitriptylin eingestellt sind. Sie erhalten durch einen Simulationspatienten entweder positive oder neutrale Informationen (Placebogruppe/Kontrollgruppe) über das Antidepressivem Amitriptylin. Es soll geprüft werden, ob durch positive Informationen ein sozialer Lerneffekt auftritt und so eine Placebo-Analgesie getriggert wird.

Quelle

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