Beschreibung der Studie

In Deutschland raucht immer noch etwa ein Drittel der erwachsenen Bevölkerung. Die regelmäßige Erhebung aktueller und detaillierter Informationen zum Rauchverhalten sowie zur Effektivität von Rauchstoppmethoden unter Alltagsbedingungen in der deutschen Bevölkerung sind notwendig, um diese Daten für die Entwicklung erfolgreicher Entwöhnungsmaßnahmen verfügbar zu machen und die Nutzungshäufigkeit des Tabakkonsums reduzieren zu können. In England werden solche Daten seit 2006 im Rahmen der "Smoking Toolkit Study" (www.smokinginengland.info) erhoben, was zur Einführung und Anpassung von Tabakkontrollmaßnahmen sowie zur Senkung der Nutzungshäufigkeit geführt hat. Doch können die englischen Daten nicht auf den gesundheitspolitischen Kontext in Deutschland übertragen werden. Die DEBRA-Studie hat daher zum Ziel ebensolche Daten repräsentativ für Deutschland zu erheben und verfügbar zu machen. Die DEBRA-Studie ist im Juni 2016 gestartet und besteht aus computer-assistierten, persönlich-mündlichen Haushaltsbefragungen. Über einen Zeitraum von 3 Jahren werden zweimonatlich je ca. 2.000 Personen über 14 Jahren zu ihrem Rauchstatus befragt (18 Wellen = ca. 36000 Befragte). Pro Befragungswelle wird mit etwa 500-600 aktuellen Raucher/innen (täglich oder gelegentlich) oder frischen Ex-Raucher/innen (<12 Monate seit Rauchstopp) gerechnet. Diese werden zu einem Zeitpunkt (Baseline) sowie erneut nach sechs Monaten (Follow-Up) detailliert befragt zu Raten, Dauer und Erfolg von Rauchstoppversuchen, zu deren Auslösern, ob sie ärztliche Rauchstoppberatung erhalten haben, sowie zur Verwendung pharmakologischer (z.B. Medikamente, Nikotinersatz) und verhaltenstherapeutischer Rauchstoppmethoden (Entwöhnungskurs, ärztliche Beratung) inklusive dem Gebrauch elektrischer Zigaretten. Die DEBRA-Studie ermöglicht eine aktuelle und zeitnahe Abbildung von Schlüsselmechanismen des Rauchverhaltens und der Rauchentwöhnung in der deutschen Bevölkerung und kann so eine Informationsgrundlage bieten bei der Entwicklung von Tabakkontrollmaßnahmen aber auch für zukünftige Studien. Durch eine enge methodische Anlehnung an die seit 2006 laufende Smoking Toolkit Study aus England lassen sich die generierten Daten aus Deutschland optimal im europäischen Vergleich analysieren.

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Studiendetails

Studienziel Primäres Studienziel ist es, aktuelle und detaillierte Informationen zum Rauchverhalten und zu Schlüsselmechanismen der Rauchentwöhnung repräsentativ für die deutsche Bevölkerung zu erheben, um sie für Tabakkontrollmaßnahmen, Entwöhnungsstrategien und zukünftige Forschungsprojekte verfügbar zu machen. Diese Daten werden über persönlich-mündliche Haushaltsbefragungen erhoben (Baseline). Raucher/innen und frische Ex-Raucher/innen werden erneut nach sechs Monaten nachbefragt (Follow-Up).
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 36000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Ministry for Innovation, Science and Research of the German Federal State of North Rhine-Westphalia Germany

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Schriftliches Einverständnis zur Studienteilnahme

Ausschlusskriterien

  • Sprachbarrieren, mittlere-starke kognitive Einschränkungen

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Psychische Störung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Die Prävalenz des Tabakkonsums in Deutschland liegt mit etwa 30% immer noch sehr hoch. Die regelmäßige Erhebung aktueller und detaillierter Informationen zum Rauchverhalten sowie zur "real-world" Effektivität von Rauchstoppmethoden in der deutschen Bevölkerung sind notwendig, um diese Daten für die Entwicklung erfolgreicher Entwöhnungsmaßnahmen verfügbar zu machen und die Prävalenz des Tabakkonsums reduzieren zu können. In England werden solche Daten seit 2006 im Rahmen der "Smoking Toolkit Study" erhoben, was zur Implementierung und Anpassung von Tabakkontrollmaßnahmen sowie zur Senkung der Rauchprävalenz geführt hat. Doch können die englischen Daten nicht auf den gesundheitspolitischen Kontext in Deutschland übertragen werden. Die DEBRA-Studie hat daher zum Ziel ebensolche Daten repräsentativ für Deutschland zu erheben und verfügbar zu machen. Die DEBRA-Studie ist im Juni 2016 gestartet und besteht aus computer-assistierten, persönlich-mündlichen Haushaltsbefragungen im Querschnittdesign. Über einen Zeitraum von 3 Jahren werden zweimonatlich je ca. 2.000 Personen über 14 Jahren zu ihrem Rauchstatus befragt (18 Wellen = ca. 36.000 Befragte). Pro Befragungswelle wird mit etwa 500-600 aktuellen Raucher/innen (täglich oder gelegentlich) oder frischen Ex-Raucher/innen (<12 Monate) gerechnet. Diese werden zur Baseline sowie erneut nach sechs Monaten (Follow-Up) detailliert befragt zu Raten, Dauer und Erfolg von Rauchstoppversuchen, zu deren externen und internen Auslösern, der Exposition ärztlicher Rauchstoppberatung sowie zur Verwendung pharmakologischer und verhaltenstherapeutischer Rauchstoppmethoden inklusive dem Gebrauch elektrischer Zigaretten. Die Daten werden in Relation zu soziodemografischen Parametern und unter Berücksichtigung potentieller Störvariablen, wie dem Grad der Nikotinabhängigkeit oder der Rauchstoppmotivation, analysiert. Die DEBRA-Studie ermöglicht eine aktuelle und zeitnahe Abbildung von Schlüsselmechanismen des Rauchverhaltens und der Rauchentwöhnung in der deutschen Bevölkerung und kann so eine Informationsgrundlage bieten für die Entwicklung staatlicher Tabakkontrollmaßnahmen, Entwöhnungsstrategien aber auch für zukünftige wissenschaftliche Studien. Durch eine enge methodische Anlehnung an die seit 2006 laufende Smoking Toolkit Study aus England lassen sich die generierten Daten aus Deutschland optimal im europäischen Vergleich analysieren.

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