Beschreibung der Studie

Die transkranielle Wechselstromstimulation ist ein neues nicht-invasives Hirnstimulationsverfahren (tACS). In einer Frequenz von 40 Hz (gamma-Frequenz, y) kann sie Aufmerksamkeit und das Arbeitsgedächtnis beim gesunden Menschen verbessern. In dieser Studie wird die Wirkung einer Stimulation mit ytACS gegen eine Schein-Stimulation verglichen. Eingeschlossen werden 44 Patienten mit Depression und 44 Patienten mit Schizophrenie sowie 80 gesunde Probanden zur Kontrolle.

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Studiendetails

Studienziel Verbesserung der Kognition nach einmaliger echter Stimulation im Vergleich zur Plazebostimulation in Trail Making Test, TMT; D2-Test; Verbal Learning and Memory Test, VLMT; n-back-Test; Regensburger Wortflüssigkeitstest, RWT
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 168
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Placebo
Finanzierungsquelle Psychiatrische Klinik

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diagnose einer Schizophrenie, Diagnose einer Depression, beide mit stabiler Medikation, bzw. keine psychiatrische Diagnose für gesunde Kontrollen.

Ausschlusskriterien

  • Schwangerschaft, Stillzeit, Metallimplantate im Kopf (außer Zahnimplantate)

Adressen und Kontakt

Ludwig-Maximilians-Universität, München

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Häufig gestellte Fragen

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Das nicht invasive Hirnstimulationsverfahren transkranielle Wechselstromstimulation (tACS) in einer Frequenz von 40 Hz (gamma-Frequenz, ytACS) wird einmalig als echte und einamlig als Scheinstimulation bei stabilen Patienten mit Schizophrenie und Depression und bei gesunden Probanden angewendet, um die Wirkung auf kognitive Prozesse (Arbeitsgedächtnis) zu untersuchen. Auf pathophysiologischer Ebene wird bei depressiven und schizophrenen Erkrankungen (unter anderem) eine verminderte Aktivität linksseitiger präfrontaler Hirnanteile gesehen, die für verminderten Antrieb, kognitive Defizite und in Verbindung mit kortiko-limbischen Bahnsystemen auch für die Affektstörung verantwortlich ist. Durch eine Wechselstromstimulation des betroffenen Hirnareals soll dort die Aktivität gesteigert werden (Stärkung der kognitiven Kontrolle), wobei die hochfrequente gamma-Frequenz die dort erniedrigte Oszillationsaktivität erhöhen soll.

Quelle

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