Beschreibung der Studie

Stereotaktische Operationen, also Eingriffe über kleine Bohrlöcher in der Schädeldecke, im Bereich von Kleinhirn und Hirnstamm sind über verschiedene Zugangswege möglich. Der kürzeste Zugangsweg zu diesen Regionen geht durch den Hinterkopf (suboccipital) und durch das Kleinhirn (transcerebellär). Dieser Zugang wird in vielen Veröffentlichungen als technisch aufwendig beschrieben, oft mit der Notwendigkeit, die Standardstereotaxiesysteme zu modifizieren. Oft wird deshalb auf einen deutlich längeren Zugangsweg (transfrontal) ausgewichen. Andererseits ist es in einigen Fällen günstig, einen möglichst kurzen Zugangsweg durch normales Hirngewebe zu verwenden, z.B. bei Abszessen, um ein Verschleppen der Keime in andere Regionen zu vermeiden. In Freiburg wird seit vielen Jahren der suboccipitale, transcerebelläre Zugang mit zwei Standardstereotaxiesystemen durchgeführt und wir möchten mit einer retrospektiven Datenanalyse die Sicherheit und Erfolgswahrscheinlichkeit dieser Operationsmethode untersuchen.

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Studiendetails

Studienziel Erreichen des prädefinierten Operationszieles (Erfolgswahrscheinlichkeit). Diese ist bei Biopsien definiert als histologische Diagnose, die mit dem weiteren klinischen Verlauf vereinbar ist, bei Punktion von Zysten oder Abszessen eine Entlastung der raumfordernden Wirkung und bei Anlage von Shuntkathetern die korrekte postoperative Lage.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum FreiburgKlinik für NeurochirurgieAbteilung für Stereotaktische und Funktionelle Neurochirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten die an der Universitätsklinik Freiburg zwischen 2000 und 2014 über einen suboccipitalen, transcerebellären Zugang stereotaktisch operiert wurden.

Ausschlusskriterien

  • keine

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Hirntumor-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Stereotaktischen Operationen im Bereich von Kleinhirn und Hirnstamm sind über verschiedene Zugangswege möglich. Der suboccipital, transcerebelläre Zugangsweg ist der kürzeste, wird jedoch in vielen Veröffentlichungen als technisch aufwendig beschrieben. Häufig besteht dabei die Notwendigkeit, die Standardstereotaxiesysteme zu modifizieren. Nicht selten wird deshalb auf einen deutlich längeren Zugangsweg (transfrontal) ausgewichen. Andererseits ist es in einigen Fällen günstig, einen möglichst kurzen Zugangsweg durch normales Hirngewebe zu verwenden. Dies gilt z.B. bei einem Abszess, um ein Verschleppen der Keime in andere Regionen zu vermeiden. In bisher veröffentlichten Serien wurde der suboccipitale, transcerebelläre stereotaktische Zugang nur bei kleinen Fallzahlen (maximal 26) in der größten Serie untersucht. In Freiburg wird seit vielen Jahren der suboccipitale, transcerebelläre Zugang mit zwei Standardstereotaxiesystemen durchgeführt. Ziel ist es nun, mit einer retrospektiven Datenanalyse die Sicherheit und Erfolgswahrscheinlichkeit dieser Operationsmethode zu untersuchen.

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