Beschreibung der Studie

Die Studie umfasst die prospektive Beobachtung durch Parodontitis geschädigter Unterkieferfrontzähne mit erhöhtem Lockerungsgrad, die zusätzlich zu der systematischen Parodontitistherapie mittels Schienung stabilisiert werden. In der Testgruppe erfolgt die Schienung im Rahmen der aktiven Parodontitistherapie. In der Kontrollgruppe erfolgt die Schienung 6 Monate nach Abschluss der aktiven Parodontitistherapie im Rahmen der Parodontitis-Nachsorge. Die Gruppenzugehörigkeit jedes Patienten wird zufällig festgelegt. Ziel der Untersuchung ist es zu ermitteln, wie stabil die Zähne im Rahmen dieser Therapie bleiben und wie lange die Schienung hält, ohne zu brechen. Weiterhin sollen die Auswirkungen auf die Mundhygiene und die orale Lebensqualität untersucht werden.

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Studiendetails

Studienziel 1. Parodontale Stabilität (Verlust an parodontalem Attachment und Knochenverlust über den Beobachtungsraum); Messverfahren: Erhebung der Attachmentverluste und Röntgenaufnahmen (beide entsprechend den Routineuntersuchungen im Rahmen der systematischen Parodontitistherapie) 2. Bruch der Schienung (Monate bis zu einem möglichen Bruch der Schienung)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Poliklinik für Zahnerhaltungskunde, Universitätsklinikum Heidelberg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter ≥ 18 Jahre, ≥ 12 natürliche Zähne, parodontale Diagnose: schwere chronische Parodontitis oder aggressive Parodontitis, mündliches und schriftliches Einverständnis,
  • Lockerungsgrad II oder III an mindestens einem UK-Frontzahn in Kombination mit einen klinischen parodontalen Attachmentverlust ≥ 5 mm an dem betroffenen Zahn

Ausschlusskriterien

  • Kein schriftliches und mündliches Einverständnis, Kreuzbiss oder Kopfbiss der Frontzähne, Bruxismus, Implantat im Bereich der Unterkieferfrontzähne, jünger als 18 Jahre, aktive Parodontitistherapie (APT) in den letzten 2 Jahren, ≤ 12 natürliche Zähne

Adressen und Kontakt

Poliklinik für Zahnerhaltungskunde, Heidelberg

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Häufig gestellte Fragen

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Das Projekt umfasst die prospektive Beobachtung durch Parodontitis stark geschädigter Unterkieferfrontzähne mit erhöhtem Lockerungsgrad und einer fraglichen bis schlechten Einzelzahnprognose, die im Rahmen der systematischen Parodontitis-Therapie mittels Glasfaserstrang und Komposit geschient werden. In der Testgruppe erfolgt die Schienung im Rahmen der aktiven Parodontitistherapie (APT). In der Kontrollgruppe erfolgt die Schienung im Rahmen der unterstützende Parodontitistherapie (UPT). Die Gruppenzugehörigkeit jedes Patienten wird zufällig festgelegt (jeweils n=25). Der prospektive Beobachtungszeitraum soll 5 Jahre betragen. Die Befunderhebungen zu definierten Zeitpunkten im Rahmen der UPT werden von kalibrierten Untersuchern durchgeführt, die gegenüber der Gruppenzugehörigkeit der Patienten verblindet sind. Primäres Ziel der Untersuchung ist die Ermittlung der parodontalen Stabilität parodontal stark geschädigter und gelockerter Unterkieferfrontzähne unter Schienungstherapie und die Ermittlung der Bruchwahrscheinlich einer Schienung. Sekundäre Zielparameter sind der Patientenkomfort, die Auswirkungen der Schienung auf die individuelle häusliche Mundhygiene und die Identifikation von Einflussfaktoren auf die parodontale Stabilität der geschienten Zähne und die Bruchwahrscheinlichkeit.

Quelle

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