Beschreibung der Studie

Der zunehmende Einfluss von Stressoren im privaten wie beruflichen Alltag bringt den Menschen aus dem Gleichgewicht und kann - je nach individueller Erfahrung, Einstellung und Bewertung - Verunsicherung, Erwartungsdruck und Angst entstehen lassen. Daher ist es wichtig Präventionskonzepte zu erarbeiten, die potenziell gefährdeten Menschen Wissen, Strategien und Möglichkeiten an die Hand geben mit Stressoren zurecht zu kommen, bevor sich Gesundheitsstörungen daraus entwickeln. Das zweiwöchige Präventionsprogramm „Aktiv gegen Erschöpfung und Stress“ (mit einem Auffrischungskurs nach sechs Monaten) zielt darauf ab, stressbedingte Beeinträchtigungen der Gesundheit vorzubeugen indem es schulende Elemente (Gesprächsseminar zur Psychoedukation) mit aktivitätsfördernden Bewegungseinheiten (z.B. meditatives Bogenschießen) und Entspannungseinheiten unter Einbindung des ortsgebundenen Heilmittels (Thermalwasser), kombiniert. Es werden die Auswirkungen des Präventionsprogrammes hinsichtlich des subjektiven Stresserlebens und des chronischen Stresses untersucht.

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Studiendetails

Studienziel Aktuelles subjektives Stresserlebens erfasst anhand des Perceived Stress Questionnaire (PSQ) zu folgenden Zeitpunkten: Baseline (T0 - vor Intervention), 1-Monats Follow-up (T2), 3-Monats Follow-up (T3), 6-Monats Follow-up (T4) und 12-Monats Follow-up (T5); Chronischer Stress erfasst mittels des Trierer Inventars zum chronischen Stress (TICS) zu folgenden Zeitpunkten: Baseline (T0 - vor Intervention), T3 (3-Monats Follow-up), T4 (6-Monats Follow-up), T5 (12-Monats Follow-up).
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 82
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP)
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Personen mit erhöhten Stressbelastung
  • TICS-SSCS:
  • Mittelwert (T-Wert: 50; Score 13)
  • Mittelwert + 3,5 SD (T-Wert: 72; Score 38)
  • siehe Manual Schulz, Schlotz & Becker)
  • Einverständnis zur Studienteilnahme liegt vor

Ausschlusskriterien

  • Vorliegen eines behandlungsbedürftigen Burnout-Syndroms
  • MBI-GS-D; Skala EE: > 5.0; gemäß Prof. Dr. Jürgen Glaser, Fachbereich Arbeits- und Organisations-psychologie, Universität Innsbruck)
  • Akute, therapiebedürftige Erkrankung

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Psychische Belastung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Das Projekt „Der Erschöpfung aktiv begegnen – Stress vermeiden, Burnout vorbeugen“ ist ein Modellprojekt, welches auf das Thema „Burnoutprävention“ fokussiert. Bis dato existiert keine einheitliche Definition des Burnout. Jedoch gibt es auch ohne klare begriffliche Abgrenzung und dem Fehlen einer eindeutigen Zuordnung als eigenständige Diagnose Schätzungen, nach denen deutschlandweit etwa neun Millionen Menschen unter einem Burnout-Syndrom leiden. Begünstigende Stressoren finden sich im privaten wie beruflichen Alltag, beispielsweise in Form von zeitlichem Druck oder Über- und Unterforderung und permanenter Erreichbarkeit. Ziel der Studie ist es, die Auswirkungen eines strukturierten zweiwöchigen Präventionsprogrammes (mit einer Auffrischungsintervention nach sechs Monaten) zur Vorbeugung stressbedingter Beeinträchtigungen der Gesundheit hinsichtlich (1) des subjektiven Stresserlebens und (2) des chronischen Stresses zu untersuchen. Die Intervention beinhaltet psychoedukative Elemente, die in Kombination mit Bewegungseinheiten (z.B. meditatives Bogenschießen) und Entspannungseinheiten (z.B. QiGong) unter Einbindung des ortsgebundenen Heilmittels (Thermalwasser) angewandt werden. Bei der Studie handelt es sich um eine randomisierte kontrollierte Interventionsstudie, prospektiv, dreiarmig, mit sechs Erhebungszeitpunkten (T0 bis T5). Erfasst werden die unmittelbaren und nachhaltigen Auswirkungen auf: (1) subjektives Stresserleben und chronischer Stress (PSQ und TICS), (2) aktuelles Wohlbefinden (WHO-5), (3) gesundheitsbezogene Lebensqualität und allgemeiner subjektiver Gesundheitszustand (EQ-5D) (4) Schlafqualität (PSQI) (5) morgendlichen Cortisolkonzentration im Speichel. In die Studie werden Frauen und Männer aufgenommen, die eine erhöhte Stressbelastung aufweisen (gemessen über die TICS Screening Skala und dem Maslach Burnout Inventory, MBI) mit dem Risiko für die Entwicklung einer stressbedingten Gesundheitsbeeinträchtigung.

Quelle

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