Beschreibung der Studie

Wir untersuchen, wie das Gehirn auf Belohnungsreize reagiert. Dazu geben wir Teilnehmern ein Studienmedikament bevor wir Ihr Gehirn bei zwei Gewinnspielen untersuchen. Dazu untersuchen wir gesunde Probanden. Die "wash-out"-Phase beträgt mindestens eine Woche.

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Studiendetails

Studienziel striatales BOLD-Signal gemessen mit fMRT eine Stunde nach Medikamenteneinahme
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 45
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung, Placebo
Finanzierungsquelle Europäische KommissionEU Horizon2020
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • deutschsprachig, guter Allgemeinzustand, gesunde Probanden

Ausschlusskriterien

  • schwere akute oder chronische Erkankung, regelmässige oder akute Medikamenteneinnahme, Schwangerschaft, Ausschlusskriterien MRT z.B. Metall im Körper, metallhaltige Tätowierungen etc

Adressen und Kontakt

Klinik für Psychiatrie, Frankfurt am Main

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Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Die Dysregulation der dopaminergen Neurotransmission steht im Mittelpunkt des Pathomechansismus der Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsyndroms (ADHS) (DelCampo et al 2011), sowie der häufigsten damit einhergehenden komorbiden Erkrankungen (Übergewicht, Suchterkrankungen und affektive Erkrankungen; Whiton et al 2015). Das dopaminerge System ist eine wichtige Verbindung zwischen dem Aufmerksamkeitsdefizitssyndrom sowie der Entwicklung der erwähnten komorbiden Erkrankungen. Eines der Verhaltensäquivalente des dopaminergen Systems auf einer systemischen Ebene ist die Verarbeitung von Belohnungen bzw. von positiv evaluierten Stimuli. Experimentell lässt sich dieses durch zwei Paradigmen messen: Belohnungsentwertung („Delay Discounting“: aufgeschobene Belohnungen erscheinen weniger Wert zu sein als sofortige Belohnungen McClure 2004) sowie Belohnungsantizipation („Reward anticipation“: der Zeitpunkt der Belohnung und der Antizipation einer Belohnung sind zeitlich getrennt; Knutson et al 2000). Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Mechanismus der für die Entstehung der erwähnten komorbiden Erkrankungen verantwortlich ist, jedoch weder experimentell untersucht worden, noch wurde er systematisch epidemiologisch oder genetisch untersucht. Ziel der Studie ist es, die Rolle des dopaminergen Systems bei Belohnungsentwertung („delay discounting“) und Belohnungsantizipation „reward anticipation“) zu untersuchen. Die Studie untersucht folgende Fragestellungen: 1) Zeigen Patienten mit ADHS und komorbiden Begleiterkrankungen (Substanzmissbrauch, affektive Störungen oder Übergewicht) Auffälligkeiten? 2) Sind diese mittels einer nicht-pharmakologischen Intervention zu beeinflussen und 3) lässt sich in gesunden Probanden bei den genannten Tests durch Modulation des dopaminergen Systems ein gezielter Unterschied messen? Im ersten Teil der Studie werden wir einen Pharmako-fMRT-Ansatz gebrauchen, um das dopaminerge System bei gesunden Freiwilligen zu untersuchen. Bisher gibt es keine Studie, die sowohl „Delay Discounting“ als auch „Reward anticipation“ in denselben Probanden bei Stimulation bzw. Blockade des dopaminergen Systems untersucht hat. In vorangegangen Studien wurde z.B. nur L-DOPA als funktioneller Agonist gebraucht (Pine et al 2010). Dieser Ansatz würde belegen ob und wie diese intermediären Phänotypen durch das dopaminerge System moduliert werden. Es handelt sich hierbei um keine Studie, die Informationen zu Pharmazeutika sammeln soll. Die Substanzen dienen vielmehr als Werkzeug und wären innerhalb der Substanzklassen (Dopamin-Agonist versus DA-Antagonist) austauschbar.

Quelle

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