Beschreibung der Studie

Patienten nach Schlaganfall, die eine leichte bis mittelschwere Handfunktionsstörung aufweisen, bekommen einmalig eine 15 minütige 1Hz Magnetstimulation über der motorischen Hirnrinde der nicht betroffenen Gehirnhälfte. Nach einer Pause von 48 Stunden erhalten sie eine 15-minütige Scheinstimulation. Aufgrund der zufälligen Gruppenzuordnung kann die Reihenfolge der Interventionen umgekehrt werden. Die Stimulation erfolgt durch platzieren des Gerätes auf der Kopfhaut. Durch die Stimulation soll eine vorübergehende Hemmung der Aktivität in der entsprechenden Hirnregion ausgelöst werden. Ziel der Untersuchung ist es herauszufinden, inwieweit die Erholung der mehrbetroffenen Hand durch das angewendete Verfahren beeinflusst werden kann.

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Studiendetails

Studienziel Die Motorische Funktion beider Hände wird mit drei Handfunktionstests untersucht („Nine-Hole Peg Test“, „Box and Block Test“, „Jebsen Taylor Hand Function Test“). Die Messungen erfolgen vor und nach der einmaligen Intervention.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 160
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Placebo
Finanzierungsquelle Helios Klinik Kipfenberg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter von 18 – 85 Jahren
  • erstmaligem Schlaganfall
  • leichten bis mittelschweren Störung der Handmotorik (Der Schweregrad der Funktionsstörung wird mittels British Medical Research Council definiert. Eingeschlossen werden ausschließlich Patienten , deren Dorsalextension der paretischen Hand einen BMRC-Wert ≥ 3 erreicht (Medical et al., 1981)).

Ausschlusskriterien

  • dementiellen Beeinträchtigung definiert mittels des Mini Mental Status Examination ≥ 24 (Folstein et al., 1975),
  • Depression definiert mittels des Beck’s Depression Inventary < 18 (Beck et al., 1996)),
  • Aphasie, Apraxie, Neglekt sowie Gesichtsfelddefiziten
  • koexistenten psychiatrischen oder neurologischen Erkrankungen
  • konsumierenden Erkrankungen oder ein schlechter Allgemeinzustand
  • nicht geschäftsfähige Personen und Personen in behördlicher oder gerichtlicher Verwahrung.
  • Kontraindikationen für die transkranielle Magnetstimulation (elektromagnetische Körperimplantate, wie jedes im Kopf implantierte Metall (außer dem Mund), Cochlea-Implantate, implantierte Hirnstimulatoren, Augenimplantate, Aneurysma-Clips oder Stents, Herzschrittmacher, Kardioverter-Defibrillatoren, implantierte Medikamentenpumpen oder intrakardiale Linien, signifikante Herzerkrankung, Hörverlust, Epilepsie, zerebrovaskuläre Erkrankungen, Demenz, Kopftrauma, erhöhter intrakranieller Druck oder zentrales Nervensystem (ZNS) -Tumoren).

Adressen und Kontakt

Helios Klinik Kipfenberg, 85110 Kipfenberg

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Häufig gestellte Fragen

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Die vorliegende Studie untersucht den Effekt einer nicht invasiven Stimulation des ventralen prämotorischen Kortex bei Schlaganfallpatienten mit einem leichten bis mittelschweren motorischen Defizit der oberen Extremität. Über dem kontraläsionalen ventralen prämotorischen Kortex wird einmalig eine inhibierende 1Hz rTMS appliziert. Überprüft wird die Auswirkung der Intervention auf die Entwicklung der Handfunktionsstörung. Die erhobenen Daten tragen zur detaillierten Definition der Funktionsweise des ventralen prämotorischen Kortex bei. Sie ermöglichen weiterführend eine Optimierung der Therapiebei der Rehabilitation von Patienten mit leichten bis mittelschweren Handfunktionsstörungen nach Schlaganfall.

Quelle

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