Beschreibung der Studie

Das Interpretieren von Körperempfindungen (z.B. Herzschlag, Atmung) als Zeichen einer nahenden Katastrophe (z.B. Herzinfarkt) spielt bei der Panikstörung eine zentrale Rolle. Es ist bislang nicht ausreichend geklärt, ob dieses katastrophisierende Interpretieren von Körperempfindungen ein spezifisches Merkmal der Panikstörung ist oder ob es auch bei anderen Angststörungen vorkommt. Das Ziel dieser Studie ist es, dieser Frage weiter nachzugehen. In einem Experiment soll untersucht werden, inwiefern sich Patienten mit Panikstörung von Patienten mit einer anderen Angststörung im katastrophisierenden Interpretieren von Körperempfindungen und anderen Ereignissen unterscheiden. Die experimentelle Manipulation soll dabei relevante kognitive Schemata bei den Patienten mit Panikstörung aktivieren. In einer anschließenden Studie bekommen die Patienten mit Panikstörung einen Fragebogen auf ihrem Smartphone installiert, den sie zwei Wochen lang nach dem Auftreten von Panikattacken in ihrem Alltag ausfüllen. Bei dem Fragebogen handelt es sich um eine angepasste Form des Fragebogens aus dem Experiment. Die Studie soll die Ergebnisse aus dem Experiment für Patienten mit Panikstörung mit einer anderen Methode bestätigen.

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Studiendetails

Studienziel Kognitive Verarbeitung von ambiguen Stimuli (Selbstauskunft mittels Fragebogen)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 150
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Klinische Psychologie und PsychotherapieInstitut für PsychologieUniversität Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • primäre Diagnose Panikstörung, Generalisierte Angststörung, Soziale Phobie oder spezifische Phobie nach ICD-10/DSM-5; Kontrollbedingung: keine Diagnose nach DSM-5/ICD-10 (akut und Lebenszeit)

Ausschlusskriterien

  • Panikstörung: Herz- oder Lungenkrankheit in Anamnese; Andere Angststörung: Panikattacken in der Anamnese (außer wenn ausschließlich in phobischen Situationen); Kontrollgruppe: Diagnose nach DSM-5/ICD-10 (akut und Lebenszeit)

Adressen und Kontakt

Psychologisches Institut der Universität, Freiburg im Breisgau

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Häufig gestellte Fragen

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In einem Experiment mit randomisierter Zuweisung werden Unterschiede in der katastrophisierenden Interpretation von panik-bezogenen Körperempfindungen und anderen ambiguen externalen Ereignissen zwischen Patienten mit Panikstörung und anderen Angststörungen (spezifische Phobie, generalisierte Angststörung und soziale Phobie) untersucht. Durch eine experimentelle Induktion unspezifischer physiologischer Erregung sollen dabei relevante kognitive Schemata bei den Patienten mit Panikstörung aktiviert werden. In einer anschließenden Studie soll mittels Ecological Momentary Assessment (EMA) das katastrophisierende Interpretieren von Körperempfindungen im Alltag der Patienten untersucht werden. Durch diesen multi-methodalen Ansatz sollen die Ergebnisse aus dem Experiment mit erhöhter ökologischer Validität repliziert werden.

Quelle

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