Beschreibung der Studie

In einer unizentrischen Studie am Juliusspital Würzburg soll bei Patienten mit Kolorektal-, Magen- und Pankreaskarzinom untersucht werden, ob ein repetitives psychosoziales und supportives Behandlungsangebot zu einer messbaren Verbesserung der psychischen Belastung und der Lebensqualität beiträgt.

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Studiendetails

Studienziel Die psychosoziale Belastung des Patienten wird zum Zeitpunkt 0 und nach 3 1/2, 6 1/2 und 9 1/2 Monaten mit der deutschen Version des Distress-Thermometers gemessen.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 128
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Juliusspital Würzburg

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Eingeschlossen werden sämtliche Patienten mit Magen-, Pankreas- und Kolorektalkarzinom (unabhängig vom Stadium und der gewählten Therapieform), die am Juliusspital neu diagnostiziert werden. Weitere Einschlusskriterien sind: Juristische Einwilligungsfähigkeit, Lebensalter zwischen dem vollendeten 18. und 80. Jahr bei Studieneintritt, Abgeschätzte Lebenserwartung mehr als 15 Monate bei palliativer Ausgangssituation.

Ausschlusskriterien

  • Ausschlusskriterien sind: Fehlende juristische Einwilligungsfähigkeit, Lebensalter vor dem vollendeten 18. und nach dem vollendeten 80. Jahr bei Studieneintritt, Abgeschätzte Lebenserwartung weniger als 15 Monate bei palliativer Ausgangssituation.

Adressen und Kontakt

Juliusspital (Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Würzburg), Würzburg

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Häufig gestellte Fragen

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Im Rahmen der operativen oder nicht-operativen Behandlung von krebskranken Patienten werden meist gegen Ende des Aufenthalts Unterstützungsangebote formuliert, die angesichts der extremen Belastungssituation in der Akutphase der Erkrankung oftmals nicht ausreichend aufgenommen werden können. Auch die Patientenangehörigen sind in dieser Phase häufig von der Situation überfordert. Retrospektiv besteht oft Monate später der subjektive Eindruck, dass supportive Behandlungsangebote überhaupt nicht gemacht wurden. So fanden Faller et al. bei Krebspatienten in 36-48% der Fälle ein nicht erfülltes Informationsbedürfnis. In der vorliegenden Studie soll prospektiv geprüft werden, ob protrahiert und repetitiv formulierte psychosoziale und supportive Angebote zu einer messbaren Verbesserung der Belastungssituation und Lebensqualität von krebskranken Patienten führen können. Letztendlich soll ein Beitrag geleistet werden zur selbständigen Bewältigung der Krisensituation durch die Patienten („patient empowerment“).

Quelle

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