Beschreibung der Studie

In Europa leiden über 6 Millionen Menschen an Vorhofflimmern. Die elektrische Isolation der Lungenvenen ist eine etablierte und häufig angewendete Therapieoption zur Behandlung des symptomatischen, therapierefraktären Vorhofflimmerns. Über die Venen der Leiste wird das Herz mit den Kathetern erreicht. Um die Katheter in dem Bereich der Lungenvenen zu platzieren ist es notwendig die Wand zwischen den beiden Vorhöfen zu punktieren, damit die Katheter in den linken Vorhof eingebracht werden können. An der Einmündung der Lungenvenen in den linken Vorhof erfolgt dann die Abgabe von Kälte (Cryo-Energie) oder Hitze (Radiofrequenzenergie). Ziel ist es, die Lungenvenen vom Vorhof elektrisch zu isolieren, damit keine Störpotentiale aus den Lungenvenen den Herzrhythmus mehr aus dem Takt bringen können. Die Lunge mit ihrem Bronchialsystem liegt ebenfalls in unmittelbarer Nähe zu den Pulmonalvenen. Nach einer Cryo-Ablation sind Husten und Blutauswurf in der Literatur beschrieben. Zusätzlich zeigen Ergebnisse aus Tierversuchen, dass es im Rahmen der Cryo-Ablation in einer erheblichen Anzahl von Fällen zur Ausbildung bronchialer Veränderungen kommt. Bisher stehen Studien am Menschen, die diese Veränderungen systematisch mit einer Bronchoskopie im Anschluss an die Cryo-Ablation untersuchen jedoch noch aus.

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Studiendetails

Studienziel Inzidenz Bronchialer Läsionen nach stattgehabter Cryo-Ablation.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Charite Berlin, Abteilung Kardiologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Es werden sowohl Frauen (nach Ausschluss einer Schwangerschaft), als auch Männer, die älter als 18 Jahre alt sind, eingeschlossen mit geplanter manuell geführter Lungenvenenisolation mittels Cryo-Energie.
  • Es dürfen keine Kontraindikationen für eine Antikoagulation vorliegen. Das Einverständnis zur Studienteilnahme wird voraus gesetzt.

Ausschlusskriterien

  • Katheterablation innerhalb von 3 Monaten vor der geplanten Lungenvenenisolation mittels Cryo-Energie.
  • Pneumonie innerhalb von 3 Monaten vor der Ablation.
  • Patienten mit einer COPD Gold III-IV oder einer bekannten Veränderung des Bronchialsystems.
  • Patienten mit bekannten oder stattgehabtem pulmonalem Malignom.
  • Bestehende Kontraindikation zur Durchführung einer Bronchoskopie.

Adressen und Kontakt

Charité Berlin, Standort Benjamin Franklin, Berlin

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Häufig gestellte Fragen

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Das Ziel der Studie ist es, mittels felxibler Bronchoskopie neue bronchiale Läsionen zu detektieren, welche im Zusammenhang mit der stattgehabten Cryo-Ablation stehen. Es soll ferner untersucht werden, welche Einflussfaktoren (wie z.B. Temperaturverlauf, Auftauverhalten des Cryoballons) die Entstehung von bronchialen Läsionen begünstigen.

Quelle

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