Beschreibung der Studie

In dieser Studie wird eine mögliche Nebenwirkung eines Schmerzmedikaments untersucht, welches häufig nach größeren Operationen wie Herzoperationen während des Aufenthalts auf der Intensivstation angewendet wird. Dort werden zur Stabilisierung des Kreislaufs häufig Infusionen (Flüssigkeit in die Blutbahn) gegeben. Der Wirkstoff Metamizol vergrößert möglicherweise den Flüssigkeitsbedarf, indem es Venen erweitert.Teilnehmen können ausschließlich Patienten, die sich in unserem Haus einer Herzoperation mit konventionellem Zugang zum Herz über das Brustbein unterziehen. Wir vergleichen in dieser Studie Patienten, die anschließend auf der Intensivstation Novalgin erhalten, mit solchen Patienten, die z.B. wegen einer Unverträglichkeit alternative Schmerzmittel bekommen. Wir bestimmen aus den routinemäßig erhobenen Daten u.a. die Volumenbilanz und testen die Hypothese, dass mit Metamizol behandelte Patienten vorübergehend einen größeren Überschuß an zugeführter (z.B. über Infusionen) gegenüber der vor allem über die Urinausscheidung abgeführten Flüssigkeit haben.

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Studiendetails

Studienziel Signifikanter Einfluss der Metamizol-Dosis auf die Volumenbilanz innerhalb der ersten 24 h postoperativ. Die Volumenbilanz wird berechnet aus der Differenz der routinemäßig dokumentierten Volumenzufuhr (Infusionen, Blutprodukte) und Volumenabfuhr (u.a. Urinvolumen, Drainagen, Magensaft, ggf. Dialyse).
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 66
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Ulm, Kliniken am oberen Eselsberg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Elektive isolierte koronare Bypassoperation mit Zugang über Sternotomie; Fähigkeit zur informierten Einwilligung in die Studienteilnahme

Ausschlusskriterien

  • Instabiler Kreislauf (katecholaminpflichtig); präoperative chronische Schmerzmedikation

Adressen und Kontakt

Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Ulm

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Ex-vivo-Untersuchungen mit dem Analgetikum Metamizol haben gezeigt, dass durch die selektive venodilatierende Nebenwirkung der Substanz eine Förderung des venösen Poolings theoretisch möglich ist, was bei herzchirurgischen Patienten während ihres Intensivaufenthalts das Risiko für Bluttransfusionen erhöhen könnte. Die klinische Relevanz dieser Nebenwirkung soll in einer prospektiven Beobachtungsstudie untersucht werden. Während das klinikinterne Standardprotokoll für herzchirurgischen Patienten im Regelfall die Verabreichung von Metamizol vorsieht, soll die Analgesie der Patienten im Rahmen dieser Studie ohne Einschränkung durch das Standardprotokoll, aber stets leitliniengerecht und am Bedarf des einzelnen Patienten orientiert erfolgen. Es werden alle routinemäßig während des Intensivaufenthalts erhobenen Daten protokolliert. Die Wirkung der Schmerzbehandlung wird zusätzlich über einen Schmerzscore erfaßt.

Quelle

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