Beschreibung der Studie

Projektbeschreibung: Bei der Gesundheitsförderung in Betrieben spielen Führungskräfte eine Schlüsselrolle. Denn diese können nicht nur die Rahmenbedingungen der Arbeit ihrer Mitarbeiter bis zu einem gewissen Maße beeinflussen, sondern besitzen auch eine Vorbildfunktion durch ihr eigenes gesundheitliches Verhalten. Des Weiteren belegen viele Studien einen Zusammenhang zwischen dem Führungsverhalten und der Gesundheit von Mitarbeitern. Weiter sollte nicht vernachlässigt werden, dass Führungskräfte selbst eine wichtige Zielgruppe von gesundheitsförderlichen Maßnahmen darstellen. So zeigen Studienergebnisse, dass Führungskräfte besonderen Belastungen ausgesetzt sind und häufiger über Unterbrechungen, eine hohe Arbeitsdichte und Zeitdruck berichten als Beschäftigte ohne Personalverantwortung. Folglich bildet die Entwicklung der Gesundheitskompetenz bei Führungskräften einen Baustein zur Förderung und Sicherung sowohl der eigenen Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit als auch der Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter. Ziel des Projekts ist die Konzeption, Durchführung und Evaluation eines evidenzbasierten Schulungsprogramms zur Förderung der Gesundheitskompetenz von Führungskräften. Dabei werden die folgenden Fragen im Projekt bearbeitet: Wie kann eine Basisqualifizierung in Gesundheitskompetenz bei Führungskräften durch ein akzeptables, praktikables und erfolgsversprechendes Schulungsprogramm erzielt werden? Ist das Schulungsprogramm zur Förderung der Basisqualifikation in Gesundheits-kompetenz von Führungskräften wirksam? Wirkt sich eine Basisqualifizierung in Gesundheitskompetenz auf den (physischen und psychischen) Gesundheitszustand von Führungskräften aus? Die Ergebnisse können einen Beitrag zur evidenzbasierten betrieblichen Gesundheitsförderung leisten und bieten durch die inhaltliche und methodische Evidenzbasierung Innovationspotential und Anknüpfungspunkte weiterführender Forschung.

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Studiendetails

Studienziel Primärer Endpunkt ist die Gesundheitskompetenz (erfasst nach Lennartz 2011). Erfassung der Gesundheitskompetenz vor und nach Absolvierung des Schulungsprogramms.
Status Teilnahme nur nach Einladung
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung Dienstsitz Berlin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Führungskraft (Person hat Personalverantwortung), unterschiedliche Hierarchiestufen

Ausschlusskriterien

  • Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung

Adressen und Kontakt

IMVR Universität zu Köln, Köln

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Projektbeschreibung Bei der Gesundheitsförderung in Betrieben spielen Führungskräfte eine Schlüsselrolle. Denn diese können nicht nur die Rahmenbedingungen der Arbeit ihrer Mitarbeiter bis zu einem gewissen Maße beeinflussen, sondern besitzen auch eine Vorbildfunktion durch ihr eigenes gesundheitliches Verhalten. Des Weiteren belegen viele Studien einen Zusammenhang zwischen dem Führungsverhalten und der Gesundheit von Mitarbeitern. Weiter sollte nicht vernachlässigt werden, dass Führungskräfte selbst eine wichtige Zielgruppe von gesundheitsförderlichen Maßnahmen darstellen. So zeigen Studienergebnisse, dass Führungskräfte besonderen Belastungen ausgesetzt sind und häufiger über Unterbrechungen, eine hohe Arbeitsdichte und Zeitdruck berichten als Beschäftigte ohne Personalverantwortung. Folglich bildet die Entwicklung der Gesundheitskompetenz bei Führungskräften einen Baustein zur Förderung und Sicherung sowohl der eigenen Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit als auch der Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter. Ziel des Projekts ist die Konzeption, Durchführung und Evaluation eines evidenzbasierten Schulungsprogramms zur Förderung der Gesundheitskompetenz von Führungskräften. Dabei werden die folgenden Fragen im Projekt bearbeitet: Wie kann eine Basisqualifizierung in Gesundheitskompetenz bei Führungskräften durch ein akzeptables, praktikables und erfolgsversprechendes Schulungsprogramm erzielt werden? Ist das Schulungsprogramm zur Förderung der Basisqualifikation in Gesundheits-kompetenz von Führungskräften wirksam? Wirkt sich eine Basisqualifizierung in Gesundheitskompetenz auf den (physischen und psychischen) Gesundheitszustand von Führungskräften aus? Zur Untersuchung der Fragestellung wird auf einen Mixed-Method Ansatz zurückgegriffen. Ausgangspunkt hierfür ist eine qualitative Vorstudie von insgesamt 20 Experten zur Konzeptionierung eines Schulungsprogramms zur Basisqualifizierung in Gesundheitskompetenz bei Führungskräften. Ziel der Experteninterviews ist eine aktuelle Bestandsaufnahme der zentralen Dimensionen von Gesundheitskompetenz bei Führungskräften, die Identifikation wichtiger Handlungsbedarfe zur Stärkung der Gesundheitskompetenz sowie Inhalte zur Praktikabilität und Durchführbarkeit von Führungskräftetrainings in Unternehmen. Basierend auf den Ergebnissen der Experteninterviews und der bisherigen Forschungslage wird im weiteren Projektverlauf ein anwendungsorientiertes und evidenzbasiertes, auf die Zielgruppe zugeschnittenes Interventionskonzept, entwickelt, durchgeführt und evaluiert. Die Wirksamkeit des Schulungsprogramms wird durch das sogenannte Stepped-Wedge-Design getestet (geplantes N=100 Führungskräfte). Bei dieser Methode erfolgt die Durchführung ähnlich einer randomisierten-kontrollierten Studie, wobei die Kontrollgruppe nach Abschluss der eigentlichen Interventionsphase auch die Intervention (hier das Schulungsprogramm) erhält. Die Ergebnisse können einen Beitrag zur evidenzbasierten betrieblichen Gesundheitsförderung leisten und bieten durch die inhaltliche und methodische Evidenzbasierung Innovationspotential und Anknüpfungspunkte weiterführender Forschung.

Quelle

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