Beschreibung der Studie

Diese Studie soll untersuchen ob sich das Verfahren einer ischämischen Präkonditionierung bei der neurochirurgischen Tumorresektion anwenden lässt und ob dieses ein Vorteil hinsichtlich des Auftreten von postoperativen Infarkten und Infarktvolumens erbringt. Die ischämische Präkonditionierung bezeichnet hier das Setzen eines ischämischen Reizes (man erzeugt einen Sauerstoffmangel, in hier vorliegenden Fall am Arm). Eingeschlossen werden Patienten mit intrinsischen Hirntumoren (Gliome) und Patienten mit Hirnmetastasen.

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Studiendetails

Studienziel Auftreten einer postoperativen Ischämie, Beurteilung Anhand frühpostoperativem cMRT (<72h).
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Placebo
Finanzierungsquelle Neurochirurgische Klinik und Poliklinik, Klinikum rechts der Isar

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit primären und sekundären Hirntumoren bei denen eine Resektion geplant ist
  • Einwilligung zur Teilnahme an der Studie
  • Alter > 18

Ausschlusskriterien

  • Nicht OP-fähige Patienten (aus anästhesiologischer, internistischer oder chirurgischer Sicht)
  • Patienten, die einer sofortigen und unmittelbaren operativen Versorgung ohne umfangreiche präoperative Diagnostik zugeführt werden müssen
  • Fehlende OP-Zustimmung
  • Fehlende Zustimmung zur Teilnahme an der Studie
  • Schwangerschaft
  • pAVK oder DM, Einnahme oraler Antidiabetika

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Hirntumor-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Ein Patient mit der Verdachtsdiagnose eines Hirntumors, der sich über die Ambulanz der Neurochirurgischen Klinik vorstellt, wird die Teilnahme an der hier vorliegenden Studie angeboten. Die Patienten werden computergestützt in 2 Behandlungsarme randomisiert. Im Rahmen des operativen Eingriffs wird dann nach Narkoseeinleitung kontralateral des Hirntumors eine Blutdruckmanschette am Arm angebracht und in der Behandlungsgruppe drei Mal für 5 Minuten auf 200 mmHg aufgepumpt. Zwischen den Zyklen wird der Manschettendruck abgelassen um eine Reperfusion zu ermöglichen. In der Placebogruppe wird lediglich eine Blutdruckmanschette am Arm angebracht. Das weitere anästhesiologische Vorgehen entspricht dem Standardvorgehen zur Resektion von Hirntumoren. Die postoperative MRT soll auf das Auftreten von Ischämien und deren Volumen hin untersucht werden.

Quelle

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