Beschreibung der Studie

Perioperative Ischämien (Schlaganfälle), die ein häufiges Phänomen der Hirntumorresektion darstellen sind für einen großen Teil der postoperativ auftretenden neurologischen Defizite verantwortlich. Im Bereich der Herzchirurgie hat sich gezeigt, dass das Setzen eines ischämischen Reizes, sowohl am Zielorgan, aber auch an anderer Stelle im Körper, das Auftreten von Ischämien verhindern kann. In der Neurochirurgie soll diese ischämische Präkonditionierung im Rahmen der hier beschriebenen kontrollierten randomisierten Studie bei Gliompatienten (Patienten mit hirneigenen Tumoren) untersucht werden.

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Studiendetails

Studienziel Volumen der Ischämie, gemessen mit direkt postoperativem cMRT (<72h)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 440
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Placebo
Finanzierungsquelle Neurochirurgische Klinik und Poliklinik, Klinikum rechts der Isar

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit der Verdachtsdiagnose eines primären Hirntumors, bei denen eine Resektion geplant ist.
  • Einwilligung zur Teilnahme an der Studie.
  • Alter > 18.

Ausschlusskriterien

  • Nicht OP-fähige Patienten (aus anästhesiologischer, internistischer oder chirurgischer Sicht).
  • Anamnestisch AVK oder DM mit Einnahme oraler Antidiabetika
  • Patienten, die einer sofortigen und unmittelbaren operativen Versorgung ohne umfangreiche präoperative Diagnostik zugeführt werden müssen.
  • Fehlende OP-Zustimmung
  • Fehlende Zustimmung zur Teilnahme an der Studie.
  • Schwangerschaft
  • Alter <18.

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, München

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Perioperative Ischämien, die ein häufiges Phänomen der Hirntumorresektion darstellen sind für einen großen Teil der postoperativ auftretenden neurologischen Defizite verantwortlich. Im Bereich der Herzchirurgie hat sich gezeigt, dass das Setzen eines ischämischen Reizes, sowohl am Zielorgan, aber auch an anderer Stelle im Körper, das Auftreten von Ischämien verhindern kann. In der Neurochirurgie soll diese ischämische Präkonditionierung im Rahmen der hier beschriebenen kontrollierten randomisierten Studie untersucht werden. Diese Studie soll als randomisierte 2-armige Studie untersuchen, ob sich das Verfahren einer ischämischen Präkonditionierung beim neurochirurgischen Gliompatienten anwenden lässt und ob sich ein Nutzen des Verfahrens für die Patienten zeigt. Primäre Hypothese: Die ischämische Präkonditionierung verringert das postoperative Infarktvolumen. Sekundäre Hypothese: Die ischämische Präkonditionierung senkt das Risiko für neurologische postoperative Defizite. Zudem soll mittels Blutentnahmen vor und nach ischämischer Präkonditionierung und im klinischen Verlauf Exosomen- und Metabolite- Charakterisierungen durchgeführt werden, um die potentielle Wirkung der ischämischen Präkonditionierung bei Hirntumorpatienten auf molekularer Ebene zu untersuchen.

Quelle

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