Beschreibung der Studie

Wenn Drogen und Medikamente eingenommen werden, werden die Wirksubstanzen kurzzeitig in den Zähnen aufgelagerten Biofilm und dauerhaft in die Zahnhartsubstanzen (Schmelz, Dentin, kariöses Material) eingelagert. Ziele des vorliegenden Projektes sind, zum Verständnis der Einlagerung von Fremdsubstanzen in die Zahnhartsubstanzen (Dentin, Schmelz) beizutragen. und durch die Analyse von Biofilm (nicht mineralisiertem Biofilm (Zahnbelag) und mineralisiertem Biofilm (Zahnstein)) die Lücke zwischen den Nachweisfenstern der Urin- und der Haaranalyse zu schließen. Die Abhängigkeit von Kontaktdauer und -konzentration auf die Einlagerung in die verschiedenen Zahnmaterialien, sowie Einflüsse von Speichel auf die Nachweismatrices sollen mit Hilfe von Modellsubstanzen (verschiedene Drogen und Arzneistoffe) untersucht werden. Eine Drogen- und Arzneimitteleinnahme wird sowohl in vitro mit Rinderdentin- und Rinderschmelzproben unter Simulation des physiologischen pH-Verlaufes modelliert als auch in klinischen Untersuchungen mit intraoralen Probenhaltern. Die qualitativen und quantitativen Analysen der Zahnmaterialien werden mittels weiterentwickelter Methoden der Flüssigchromatographie-Tandem-Massenspektrometrie (LC-MS/MS) durchgeführt. Für die Übersichtsanalysen werden Methoden auf einem hochauflösenden Massenspektrometer (LC-HR-QTOF-MS) etabliert. In dieser Studie werden neue Kenntnisse über die Nachweisfenster von Drogen und Arzneistoffen in den Zahnmaterialien gewonnen, um somit anhand der Analyse von Drogen und Arzneistoffen in Zahnmaterialien Aussagen über eine vorangegangene Drogen- und Arzneimitteleinnahme treffen zu können.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Quantifizierung von Drogen und Arzneistoffen (Modellsubstanzen: Amphetamin, Methamphetamin, MDMA, MDA, MDE, Cocain, Benzoylecgonin, Morphin, Codein, Monoacetylmorphin) in Dentin- und Schmelzproben und Biofilm auf intraoralen Probenhaltern mittels LC-MS/MS nach einmaliger, nach 5-tägiger, 2- und 4-wöchiger Behandlung der Proben mit einer Lösung der Modellsubstanzen). Quantifizierung von Arzneistoffen in Dentin- und Schmelzproben und Biofilm auf intraoralen Probenhaltern mittels LC-MS/MS nach regelmäßiger Aufnahme.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Gesunde Probanden:
  • Alter zwischen 18 und 50 Jahre
  • Nach Einschätzung des Prüfarztes als gesund bewertet
  • Bei Frauen: mindestens eine schulmedizinisch anerkannte Methode zur Verhütung, -naturgesundes oder saniertes Gebiss-
  • schriftliches Einverständnis zur Teilnahme an der Studie.
  • Probanden unter Medikation
  • Nach Einschätzung des begleitenden Suchtmediziners und des Prüfarztes reduzierter stabiler allgemeiner Zustand
  • schriftliches Einverständnis zur Teilnahme an der Studie
  • Regelmäßige individuell rezeptierte Menge an Methadon im Rahmen des ärztlich überwachten Entzugs (Weitere Medikamente werden in der Patientenakte entsprechend den Angaben des behandelnden Suchtmediziners und den Angaben des Patienten dokumentiert.)

Ausschlusskriterien

  • Bei Frauen: Schwangerschaft
  • Bei Frauen: Stillen
  • Ablehnung des schriftlichen Einverständnisses
  • Allergien gegen die in den Untersuchung benutzten Materialien (v.a. Kunststoffbestandteile)
  • Nicht saniertes Gebiss oder anstehende zahnärztliche Behandlungen außer Notfallbehandlungen
  • Einnahme von Medikamenten, welche den Nachweis der Testsubstanzen beeinträchtigen
  • Teilnahme an einer anderen klinischen Studie innerhalb der letzten 30 Tage
  • Einnahme von Antibiotika innerhalb der letzten 2 Monate

Adressen und Kontakt

Klinik für Zahnerhaltungskunde, Freiburg

Erhalten Sie die Kontaktdaten

Vielen Dank! Wir haben Ihnen die angeforderten Kontaktdaten aus Freiburg via E-Mail verschickt.

Bitte überprüfen Sie auch Ihren SPAM Ordner.

Wenn Sie weitere Fragen haben sollten, helfen wir Ihnen gerne. Unsere E-Mail-Adresse lautet kontakt@viomedo.de. Schreiben Sie uns Ihre Anregungen, Fragen und Tipps – auch Kritik und Probleme können Sie gerne äußern.

Erhalten Sie die Kontaktdaten

Wir senden Ihnen die Kontaktdaten der Klinik und Informationen über mögliche nächste Schritte auf Ihre E-Mail-Adresse

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Durch das Absenden erkläre ich mich ausdrücklich damit einverstanden, dass Viomedo meine Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, verarbeitet, um mir die Kontaktdaten der Studie zuzusenden und um mir Informationen (z.B. über klinische Studien) per E-Mail zuzusenden. Mein Einverständnis kann ich jederzeit widerrufen. Die Datenschutzerklärung, insbesondere die Hinweise zum Anfordern von Kontaktdaten und zum Studienberater, habe ich zur Kenntnis genommen.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Wenn Drogen und Medikamente eingenommen werden, werden die Wirksubstanzen kurzzeitig in den Zähnen aufgelagerten Biofilm und dauerhaft in die Zahnhartsubstanzen (Schmelz, Dentin, kariöses Material) eingelagert. Ziele des vorliegenden Projektes sind, zum Verständnis der Einlagerung von Fremdsubstanzen in die Zahnhartsubstanzen (Dentin, Schmelz) beizutragen. und durch die Analyse von Biofilm (nicht mineralisiertem Biofilm (Zahnbelag) und mineralisiertem Biofilm (Zahnstein)) die Lücke zwischen den Nachweisfenstern der Urin- und der Haaranalyse zu schließen. Die Abhängigkeit von Kontaktdauer und -konzentration auf die Einlagerung in die verschiedenen Zahnmaterialien, sowie Einflüsse von Speichel auf die Nachweismatrices sollen mit Hilfe von Modellsubstanzen (verschiedene Drogen und Arzneistoffe) untersucht werden. Eine Drogen- und Arzneimitteleinnahme wird sowohl in vitro mit Rinderdentin- und Rinderschmelzproben unter Simulation des physiologischen pH-Verlaufes modelliert als auch in klinischen Untersuchungen mit intraoralen Probenhaltern. Die qualitativen und quantitativen Analysen der Zahnmaterialien werden mittels weiterentwickelter Methoden der Flüssigchromatographie-Tandem-Massenspektrometrie durchgeführt. Für die Übersichtsanalysen werden Methoden auf einem hochauflösenden Massenspektrometer etabliert. In dieser Studie werden neue Kenntnisse über die Nachweisfenster von Drogen und Arzneistoffen in den Zahnmaterialien gewonnen, um somit anhand der Analyse von Drogen und Arzneistoffen in Zahnmaterialien Aussagen über eine vorangegangene Drogen- und Arzneimitteleinnahme treffen zu können.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.