Beschreibung der Studie

Es handelt sich um die Fortführung einer patienten-zentrierten Studie zum Krankheitsverlauf des systemischen Lupus erythematodes. Die ursprüngliche Studie Lupus-Langzeitstudie lief von 2001-2010. Der Einschluss neuer Teilnehmer war seit 2005 nicht mehr möglich. In dieser Fortführungsstudie von LuLa sollen, ergänzend zu den bereits teilnehmenden Personen der alten Studie, auch neue Studienteilnehmer wieder eingeschlossen werden. Die Bedingung für einen Studienteilnahme ist, dass die Diagnose des systemischen Lupus erythematodes nicht länger als 2 Jahre zurück liegt. Die Studie erfolgt in Form eines jährlichen, teils variablen Fragebogens, der pseudonymisiert unter Mitarbeit der Lupus erythematodes Selbsthilfegemeinschaft durchgeführt wird. Der Versand der Studienfragebögen erfolgt jährlich durch die Selbsthilfegruppe mit einem anonymen Rückumschlag. Der Versand durch die Teilnehmer erfolgt pseudonymisiert (Angabe einer zugeordneten Nummer der Selbsthilfegemeinschaft auf dem Fragebogen) direkt an die Auswertungseinheit (Rheumatologie an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf). Dort erfolgt die elektronische Erfassung und Auswertung der Daten. Die Zuordnung zur Teilnehmeridentität ist ausschließlich der Selbsthilfegemeinschaft möglich, die jedoch keinen Zugriff auf die Daten des Fragebogens hat. Die Auswertungseinheit keinen Zugriff auf die Mitgliederdatenbank der Selbsthilfegemeinschaft. Der Vorteil der Patienten-zentrierten Dokumentation in LuLa liegt darin, dass die Einflüsse des systemischen Lupus erythematodes auf die Betroffenen unmittelbar erfasst werden. Diese Betrachtung hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Was sind die Ziele der LuLa-Studie? Die Erfassung von - Zusammenhängen zwischen Therapie und Krankheitsverlauf - Langzeitfolgen der Krankheit und der Therapie - Behandlungsmustern - Einflüssen auf Lebensqualität und Krankheitslast - Krankheitskosten, die Ihnen und dem Gesundheitssystem entstehen Welchen Nutzen bringt Ihnen die LuLa-Studie? LuLa - bringt Ihnen und Ihren Ärzten mehr gesicherte Informationen - verbessert langfristig die Therapie und Versorgung aller Betroffenen - ermöglicht bessere Reaktionen auf die Veränderungen im Gesundheitswesen - Ergebnisse werden regelmäßig in der Zeitschrift der Selbsthilfegemeinschaft veröffentlicht

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Studiendetails

Studienziel Es erfolgt eine jährliche Erhebung der Lebensqualität mit Hilfe eines validierten Fragebogens. Zur Beurteilung des Verlaufes und potentieller Einflussfaktoren werden deskriptive, uni- und multivariable statische Verfahren genutzt.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 700
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Rücksendung des Fragebogens
  • UND
  • rztlich gestellte Diagnose eines systemischen Lupus erythematodes

Ausschlusskriterien

  • Nicht in der Lage, Papierfragebögen zu bearbeiten oder zu lesen

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Lupus erythematodes-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

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Es handelt sich um die Fortführung einer prospektiv durchgeführten patienten-zentrierten epidemiologischen Kohortenstudie zum Krankheitsverlauf des systemischen Lupus erythematodes. Die ursprüngliche Studie Lupus-Langzeitstudie läuft seit 2001. Die Studie ist nicht interventionell, nicht-experimentell und wird in Form einer jährlichen, pseudonymisierten postalischen Umfrage mit teils variablen Patientenfragebögen durchgeführt. Eingeschlossen werden die bisherigen LuLa-Teilnehmer aus den Studienjahren 2001-2010 sowie eine neue Inzeptionskohorte mit einer Diagnosedauer von weniger als zwei Jahren. Der Vorteil der Patienten-zentrierten Dokumentation in LuLa liegt darin, dass die Einflüsse des systemischen Lupus erythematodes auf die Betroffenen unmittelbar erfasst werden. Diese Betrachtung ist zunehmend in den Fokus auch der Kostenträger gerückt. Einige geplante zentrale Fragestellungen sind z.Bsp.: - Welche therapeutischen Änderungen gab es im Verlauf der letzten 15 Jahre in der Behandlung des SLE und welche Bedeutung hatte dies in Bezug auf Krankheitsaktivität, „Damage“ und Begleiterkrankungen? - Welche Faktoren tragen wesentlich zum "burden of illness" bei? - Welche Rolle spielen physische, psychische und therapeutische Aspekte? - Welche Bedeutung haben Krankheitsaktivität und „Damage“? - Welche gesundheitsökonomischen Konsequenzen ergeben sich?

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