Beschreibung der Studie

Das Adenokarzinom des Ösophagus (Speiseröhrenkrebs) ist ein vergleichsweise seltener Tumor, aber die Häufigkeit ist in den letzten Jahren dramatisch angestiegen. Ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung des Adenokarzinomes (Speiseröhrenkrebs) ist die Refluxkrankheit. Die Entstehung dieser Krebsart ist bis heute nur unzureichend untersucht und Zusammenhänge bleiben unverstanden. Der Grund für die Refluxerkrankung ist eine eingeschränkte Barrierefunktion des unteren Speiseröhrenschließmuskels sowie eine Störung der Speiseröhrenbewegung vor allem im unteren Abschnitt. Patienten nach Entfernung der Speiseröhre und Magenhochzug bieten genau dieses Modell einer eingeschränkten Speiseröhrenbewegung mit der nicht vorhandenen Barriere des Übergangs zwischen Magen und Speiseröhre, so dass anhand dieses Patientengutes die funktionellen Veränderungen der Speiseröhre bei fehlender Refluxbarriere weiter untersucht werden können. Ziel der Studie ist die Verbesserung der Lebensqualität und das Sammeln postoperativer Daten, sowie die pH-metrische Untersuchung der Restpseiseröhre zur Erreichung eines besseren Verständnisses des Refluxes am Menschen. Eingeschlossen werden hierzu alle Patienten mit Speiseröhrenkrebs die sich im Rahmen der Nachsorge nach entfernen des Tumors mit Refluxbeschwerden (z.B. Sodbrennen) in unserer Klinik vorstellen. Insbesondere die weitere Validierung der neuen Messmethode, die für den zu erwartenden hohen Reflux oberhalb der Verbindung zwischen Restspeiseröhre und Magen erstmals verfügbar ist, wird mit dem Ziel der Etablierung von Norm- und Grenzwerten im Vordergrund stehen. Hierzu gab es bereits vielversprechende erste Ergebnisse, doch ist das bisher untersuchte Patientengruppe klein.

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Studiendetails

Studienziel Es wird zeitgleich die pharyngeale pH Metrie (Restech) sowie die konventionelle pH Metrie (Impedanz Messung) durchgeführt um diese vergleichend beurteilen zu können (zur Beurteilung der gastrointestinalen Funktion)
Status Teilnahme möglich
Studienphase 3
Zahl teilnehmender Patienten 75
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Köln Fortune - Das Forschungsförderungsprogramm

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit Z.n. Ösophaguskarzinom mit R0 Resektion mittels Ösopghagektomie und Magenhochzug sowie schriftlicher Einwilligung zur Studienteilnahme

Ausschlusskriterien

  • Keine

Adressen und Kontakt

Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie Uniklinik Köln, Köln

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Das Adenokarzinom des Ösophagus ist ein vergleichsweise seltener Tumor, aber die Häufigkeit ist in den letzten Jahren dramatisch angestiegen. Ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung des Adenokarzinomes ist die gastroösophageale Refluxerkrankung (GERD). Die Pathogenese dieser Metaplasie-Dysplasie-Karzinom Sequenz ist auf funktioneller, zellulärer wie auch molekularer Ebene nur unzureichend untersucht und Zusammenhänge bleiben unverstanden. Der Grund für gastroösophagealen Reflux ist eine eingeschränkte Barrierefunktion des unteren Ösophagussphinkters sowie eine Störung der Ösophagusmotilität des unteren Abschnittes des Ösophagus. Patienten nach Ösophagektomie und Magenhochzug bieten genau dieses Modell einer eingeschränkten Ösophagusmotilität mit der nicht vorhandenen Barriere des gastroösophagealen Überganges, so dass anhand dieses Patientengutes die funktionellen Veränderungen der Speiseröhre bei fehlender Refluxbarriere weiter untersucht werden können. Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität und das Sammeln postoperativer Daten. Das Ziel der Studie ist die Verbesserung der Lebensqualität und das Sammeln postoperativer Daten, sowie die pH-metrische Untersuchung des Restösophagus zum Erreichen eines besseren Verständnisses des Refluxes in diesem in vivo Modell. Eingeschlossen werden hierzu alle Patienten mit Adenokarzinom und Plattenepithelkarzinom des Ösophagus die sich im Rahmen der Nachsorge nach Tumorresektion mit Refluxbeschwerden in unserer Klinik vorstellen. Insbesondere die weitere Validierung der neuen pharyngealen pH-Metrie (Restech), die für den zu erwartenden hohen Reflux oberhalb der Anastomose erstmals verfügbar ist, wird mit dem Ziel der Etablierung von Norm- und Grenzwerten im Vordergrund stehen. Die pharyngeale pH-Metrie (Restech) hat bei Patienten mit diesen extraösophagealen Symptomen vielversprechende erste Ergebnisse erbracht, doch ist das bisher untersuchte Patientengut (ohne maligne Grunderkrankung und Voroperation) klein.

Quelle

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